Posts mit dem Label Studieren mit Behinderung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Studieren mit Behinderung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 22. Juni 2018

Bachelorarbeit; und jetzt? - What is next?

Hallo & Welcome back.
Picture by Katharina T. Fotografie

Vor einigen Wochen habe ich bereits meine Bachelorarbeit abgegeben. Und jetzt?
Nein nein, der Bachelor ist noch nicht fertig. Mir fehlen noch drei Noten. Und diese möchte ich bis ungefähr Mitte Juli alle haben.
Warum?

Ganz einfach. Ich habe bereits meine Bewerbung für meinen gewünschten Master abgegeben, und das Bewerbungsgespräch bestanden. Und um den Platz zu bekommen, muss ich mein Bachelorzertifikat bis zu einer Deadline hochladen.
Das bekomm ich sicher hin!

Immerhin habe ich es in den Master geschafft, den ich schon seit Beginn meines Bachelors machen möchte: Media and Convergence Management.
Ja, der Master hat nicht nur einen englischsprachigen Titel, sondern wir haben alle Klassen auf englisch! Ich freu mich riesig :)

Also; ich bin dann mal bis zum nächsten Blogpost offline um an meinen Unisachen zu arbeiten - ich hab ja ein Ziel!


A few weeks are gone since I have been telling you about my plans concerning my bachelor-thesis.
Well, it is all done already and I got my grade. However, I still have to finish other three courses and I want to finish those until about 15th of July.
Why?


That is easy to explain. I already successfully passed the application for the master-programme. However, I still have to hand out my bachelor-certificate within a deadline.
I am sure that I can do this!


I am really happy that I get the chance to study the master-programme I always wanted to study since I started studying in Klagenfurt. The master-programme is called: Media and Convergence Management.
Well, it does not only have an english title, it is in english! I am so so happy about that & I can't wait until it all starts :)


Well, I am off now to write my university-papers. See you at my next blogpost!


-Laura

Montag, 13. Juni 2016

Uniumbau - Rebuilding the Uni

Hallo & Welcome back.

Die Uni die ich besuche wird (mal wieder) umgebaut. Diesmal ist das Zentralgebäude dran. Und: ich freue mich nicht so wie manch andere Studenten.
Andere Studenten werden sich natürlich freuen. Vor allem weil es in diesem Trakt richtig alte Hörsääle gibt. Und vielleicht werden diese Hörsääle ja nun so gestaltet, dass man als Rollstuhlfahrer auch die Wahl zwischen oben und unten sitzen hat. Derzeit kann man in diesen Hörsäälen nämlich nur oben sitzen (mir eh recht).

Aber trotzdem bin ich mir nicht sicher, ob unbedingt alles besser wird.
Der Teil der Uni in dem ich die meiste Zeit verbringe wurde auch renoviert und umgebaut - und zwar nach 2006. Letztens hat eine meiner Studienkolleginnen vorgeschlagen, dass wir doch in den Innenhof gehen können - weil es draußen warm ist und so haben wir auch ein bisschen was vom schönen Wetter. Alle waren dafür - nur ich musste einwenden: "Leider komm ich da mit dem E-Rollstuhl nicht raus". Meine Studienkolleginnen sind alle sehr sozial - und sofort begann die Diskussion. "Warum ist es nicht möglich?"; "Haben die das nicht bedacht?"; "Aber das wurde doch nach 2006 gemacht?!". Ja, leider ist nicht alles gut nur weil es neu gestaltet wurde.

Und deshalb habe ich auch bei dem jetzigen Umbau bedenken. Mal abgesehen davon, dass man das Zentralgebäude nun nicht mehr "as usual" verwenden kann, werden meist nicht unbedingt Menschen mit einer Behinderung miteinbezogen. Und selbst wenn: Architekten setzen oft trotzdem ihren Kopf durch.
Man darf auch nicht vergessen, dass manche Menschen mit Behinderung nur an ihre Art der Behinderung denken. Dabei aber zum Beispiel E-Rollstuhlfahrer, Menschen mit Rollatoren, usw. außer Acht lassen - vielleicht auch unabsichtlich.

Aber okey, bald sind Ferien - und wir werden eh sehen ob es besser wird. Ich hoffe auf das beste!


The Uni I am studying at is going to rebuild another building of the university. Now it will be the main building - and I am not very excited.
Other students may be, especially because lecture halls are very old. And maybe these halls will be changed so that you can enter it from downstairs or upstairs - just like the new once. Right now you can enter these halls only from upstairs (but I do like that).

However I am still not sure if everything's going to be better.
The part of the uni I am having most of my classes in has been rebuild after 2006. Some time ago one of my collegues proposed to go outside in the courtyard. Everyone wanted to - only I didn't: "Sorry but I can't get out there with my electronical wheelchair". All of my collegues are very social - and we began to discuss. "Why isn't it possible to get out there?"; "Didn't they think of wheelchair-users?"; "But they have rebuild it after the year 2006?!". Yes, unfortunately not everything is good only because it has been rebuild.

And that's what I am keeping in mind now that they are rebuilding another part. I mean it is okey that the main building can't be used as usual during the rebuild-time. And usually people with a handicap aren't asked for tipps. And even if they do: Architects still do whatever they want to do.
You also shouldn't forget that some people with a handicap just think of their own disability. But they sometimes forget about electronical wheelchairs, walking frames, etc. - maybe also unintentionally.

But okey, we have holidays soon - and we will see if it is going to be better. I am hoping for the best!

-Laura

Montag, 30. November 2015

Studieren mit Behinderung (Teil 7) - Universitylife

Hallo & Welcome back.

Ich bin nun "schon" im 3. Semester - zumindest auf dem Papier. Meine bisher geschafften Prozent sagen mir da was ganz anderes.

Aber heute wollte ich euch mal erzählen, welchen Problemen ich auf der Uni in Klagenfurt aufgrund von meinem Rollstuhl begegne.

Die Uni ist zwar eigentlich barrierefrei, trotzdem gibt es Dinge, die mit einem großen und schweren Rollstuhl nicht machbar sind. Oder es liegt einfach auch mal an mir.

Das erste Problem liegt definitiv an mir. Ich hasse alle Hörsääle, in die man nur von unten reinkommt. Denn das bedeutet dann, dass ich unten sitzen muss. Und das wiederrum ist total unangenehmen für mich da ich ja eine Lidheberschwäche habe.
Dann wiederrum gibt es Hörsääle wo man von unten und von oben reinkommt. Wenn ich dann ganz gemütlich oben rein gehe, sind die Rollstuhltische meist unten. Meine Assistenz darf dann (wie jede Woche) zum Portie gehen und ihn bitten, dass uns ein Hausmeister doch bitte einen Tisch raufstellt.

Problem Nummer zwei liegt aber nun doch mehr am Rollstuhl beziehungsweise an der Bauweise des Vorstufengebäudes. Dort ist das Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaften. Das heißt wiederrum, dass ich dort die meiste Zeit meines Studiums verbringe. Im Sommer wird der Unterricht schon mal gerne in den freien Bereich des Vorstufengebäudes gelegt - oder zumindest die Pause. Für mich aber nicht. Der Übergang der nach draußen führt ist einfach viel zu hoch. Einmal hab ich es probiert und bin dann weder vor noch zurück gekommen und fünf starke Männer mussten mir helfen.

Das nächste Problem ist weniger ein Problem sondern viel mehr eine Verwirrung. Irgendwie ist jedes BehindertenWC auf der Uni ganz anders gestaltet. Das heißt auch, dass ich einige gar nicht nutzen möchte weil sie einfach richtig blöd gebaut sind und ich kaum zurecht komme. Angeblich entsprechen alle den EU-Richtlinien, aber bei den Bauweisen bin ich mir da nicht sicher.

Das letzte Problem ist, dass einige BehindertenWCs als Abstellraum benutzt werden. Oder - wenn es kein PersonalWC gibt - nutzen Mitarbeiter der Universität auch mal ganz gerne das BehindertenWC - ganz ohne Behinderung.


Since I am officially in the third semester I thought I could tell you about the problems which I have to face at the University of Klagenfurt because of the wheelchair or sometimes because of my handicap.

The first problem is definetly caused by my handicap. Because I have an (eyelid) ptosis I hate to sit in the front because this can be quite uncomfortable after a while. So I hate lecture halls where you can get in only in the first rows. 
But there are also lecture halls at the university where you can enter in the front row or in the last. So I always enter in the last row and then there sometimes is now wheelchair-accessible-table. So my assistance has to (as every week) go to the doorman and ask him to call one of the caretakers to bring us a table.

Problem number two is definetly a problem caused by the architecture of the building where my institue is situated. This means I spent most of my time their. During the summertime we like to have our classes in the so called "garden" - but that is impossible for me. I can not reach the garden because the step is just too high for an electronical wheelchair. I tried it out once and yes I got stuck. Five men had to help me to get in again.

The next problem is more of a confusion. Somehow every barrier-free toilet is build differently at the university. That means, that some are hard to use. But reportedly all of them satisfy the EU-Guideline. However I am not sure about that.

The last problem is, that sometimes the barrier-free toilet is used as an storage room. Or - if there is no extra toilet for the university staff they like to use the barrier-free toilet - without any handicap.

-Laura

Montag, 21. September 2015

Inklusion in der Steiermark - Inclusion in Styria

Hallo & Welcome back.

Ich möchte euch heute einmal von einer guten Bekannten erzählen. Sie ist gleich alt wie ich, kommt aus der Steiermark - in der Nähe von Graz - und sitzt ebenfalls im Rollstuhl. Für diesen Blogpost nennen wir sie mal MARIA!

Maria hat die Schule abgeschlossen und möchte nun studieren. In Graz. Sie wohnt allerdings etwas weiter weg von Graz wodurch sie auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen wäre da sie selbst nicht Auto fährt. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind jedoch nicht barrierefrei. Daher wollte Maria wieder auf den Bus zurückgreifen, der sie auch in die Schule gebracht hat. Aber leider wird das nicht mehr bezahlt. Sie und ihre Familie müssten also pro Woche 650€ zahlen - nur für den Bus der sie nach Graz bringt. Dort müsste sie aber vielleicht auch noch des öfteren die barrierefreien Öffis benutzen und für die muss sie ja auch zahlen. Maria ist sprachlich talentiert und möchte studieren um später auch arbeiten zu können - jedoch ist das ziemlich schwierig da niemand die Kosten für den Bus übernehmen will. Würde die angehende Studentin jedoch eine Werkstätte für Menschen mit Behinderung besuchen würde man ihr den Bus sofort zahlen! - Tolle Vorstellung von Inklusion (das ist nun meine eigene Meinung dazu)

Das nächste ist, dass Maria eigentlich eine Assistentin hätte auf die sie sich schon lange verlassen kann. Diese war auch schon bei dem Verein woher Maria ihre Assistenz jetzt bekommen würde. Siet einiger Zeit ist sie es nicht mehr, würde sich aber wieder bei dem Verein anmelden um Maria im Alltag zu helfen.
Doch der Verein möchte, dass Maria die Leute nimmt, die schon dort gemeldet sind. Das versteh ich zwar aus gewissen Gründen, trotzdem muss man sagen, dass Maria mit ihrer derzeitigen Assistentin wahrscheinlich länger zusammenarbeiten würde als mit jemanden, der ihr vielleicht nach den ersten zwei Wochen gar nicht passt!

Maria und ihre Familie haben schon alles probiert, um diese Probleme zu lösen. Mittlerweile wurde die Behindertenanwaltschaft in der Steiermark mit ins Boot geholt!


I found out that this is kinda hard to translate. But I will try.

So this is the story of a friend from Styria. She is my age and starts to go to the university now. She sits in the wheelchair too. Let's call her Maria.

So since she finished school and is very talented when it comes to languages Maria would like to study at the university in Graz. Unfortunately she is not living in Graz, but nearby. However the transfers which could bring to Graz are not barrier-free. So when she still went to school there was a bus which brought her to school. Now they won't pay it anymore which means that her family would have to pay 650€ for each week. That is - of course - impossible.
If Maria would visit a workshop for handicapped people the bus would paied! That's not what I call inclusion!

And there is also another problem. Maria has a carer which she knows already for a few years. She would love to have her by her side as they already know each other very good. But the association from which she would get the assistance don't want Maria to take this lady. They want her to take someone else who already works there. Of course this is unfair!

A lawyer has been contacted already!

-Laura

Montag, 23. März 2015

Studieren mit Behinderung (Teil 6) - Universitylife

Hallo & Welcome back.

Da meine vorerst letzten Tage auf der Uni schon fast gezählt sind, dachte ich mir, ich schreib vor den kommenden Ferien noch einmal etwas über mein Unileben.

Ich muss zugeben, als ich Teil 5 geschrieben habe dachte ich niemals, dass der Monat März SO ablaufen wird.

Um genau zu sein hab ich dieses Semester schon ziemlich viel verpasst, auch wenn es zum Glück NUR Vorlesungen waren.
Warum? - Ich, lauraimrolli, das "brave Mädchen", hab das Partyleben für mich entdeckt.

Als ich Anfang März nach Klagenfurt kam war eigentlich alles wie immer. Doch nach zwei Tagen wusste ich, dass alles anders sein wird als im Wintersemester - nicht mehr so langweilig.
Klar habe ich von vornherein schon mehr Stunden auf der Uni eingeplant aber wer hätte gedacht, dass ich so tolle neue Nachbarn haben werde?

Seither sind wir fast jedes Wochenende am feiern. Auch wenn wir dabei nur in der Gemeinschaftsküche sitzen, laut Musik hören und ein bisschen was trinken finden wir das alle super. Natürlich sind wir auch schon weggegangen - megalustig!

Achtung: Wenn ihr in einem Club voller Studenten seit und vielleicht ebenfalls so "klein" wie ich - sitze ja im Rollstuhl - müsst ihr eure Klamotten mit sehr großer Wahrscheinlichkeit mehr als nur einmal waschen. Ich wurde nämlich wirklich andauernd angeschüttet! Lustig fand ich es trotzdem ;)

Außerdem hat mir meine Assistentin mal erzählt, dass eine der Rollstuhlfahrerinnen hier auf der Uni bei jeder Uniparty jemanden "abschleppt" (Ich tu das nicht!) Wir haben spekuliert und dachten, dass wär vielleicht wegen ihrer hohen Stimme (wer weiß, worauf die Männer so stehen).
Mittlerweile können wir uns dieses Phänomen jedoch auch nicht mehr erklären da auch ich bei jeder Party von mindestens! 3 Typen angesprochen werde.
Eine Freundin meinte, ich wär ein Phänomen: "Zehn Minuten im Club und du hast ne Nummer. WIE MACHST DU DAS?" - Wenn DU ne Antwort willst kannst lange suchen oder musst zumindest jemand anderen fragen, ich kann mir das selbst nicht beantworten.

Mittlerweile freue ich mich auf die Ferien da ich diese zum lernen nutzen möchte.
ABER ich werde meine tollen, nun nicht mehr neuen, Nachbarn vermissen. Daher feiern wir heute Abend auch noch einmal anständig in meinen Geburtstag hinein - ab morgen bin ich dann ein Jahr älter (19).


Guys, can you remember THIS blogpost? When I wrote it back at the beginning of march I never thought that this semester is going to be like that.

You may know that I found my universitylife kinda boring in the last semester. So I planned to do a lot more hours at the university now during this semester. However I already missed a lot because I've got some new and amazing neighbours.

After like two days back in the dorm I knew that it would be different than the last months. They're all so freaking nice and talking so much in English is even more fun (some of them are here as Erasmus-students which means that they are from different nations).
Since they are here we are partying nearly every weekend.

Of course most of the times we are just sitting in the kitchen, drinking, playing cards, listening to music and having fun.
But we also went to other parties and I have to admit that I love this thing. I've never been like that and most of the times I did not even understand the people who went out every weekend. Now I got them and I am probably just like them. However I guess this will change again but right now I just want to enjoy my weekends and go to university whenever I have to.

Attention: If you're sitting in a wheelchair you may know the problem that everyone spills their drinks on you in a club. This happens to me all the time but I don't care anymore. It is so much fun anyways!

Oh and there's another thing I find pretty cool!
One woman in a wheelchair is going out a lot too and I've heard a few people saying that she always finds someone new at the parties she goes to. I was wondering about that!
Until now I don't have an answer why it is like that but it happened to me too. Wherever I go at least 3 men try to flirt with me.
One of my friends said: "You're a phenomenon. 10 minutes in a club and you've got a number already. HOW DO YOU DO THAT?" - To be honest: I've no idea. Society just changed I guess and it doesn't matter anymore if you're handicapped or not.

-Laura



Montag, 16. März 2015

Assistenzstunden planen - Planing your day with your assistance

Hallo & Welcome back.

Wie bereits angekündigt kommen heute meine Tipps zum Thema: Assistenzstunden planen.

Ich muss zugeben, dass ich fast immer ein sehr organisierter Mensch war. Seit dem Studium jedoch ist das ganze noch schlimmer/besser geworden.
Ich sage deshalb schlimmer/besser, weil, wie gesagt, einige meiner Freunde davon manchmal echt genervt sein können.

Bevor ich beginne, möchte ich erklären, was PAA und PA heißt.
PAA = Assistenzstunden am Arbeitsplatz
PA = Assistenzstunden im Privatbereich

Meine Tipps:
  1. Plant euer Monat so gut als möglich durch. Ich versuche immer schon, gegen Ende des aktuellen Monats die Assistenzstunden für das nächste Monat aufzuschreiben. Natürlich kann sich immer etwas ändern aber das ist kein Problem.
  2. Falls ihr Hilfe bei der Körperpflege braucht, plant ein wann ihr duschen wollt. Das benötigt meistens ja mehr Zeit.
  3. Fragt eure Assistenten wenn sie, wie in meinem Fall, noch studieren, wann sie GAR KEINE ZEIT haben.
  4. Teilt die Stunden so gerecht als möglich auf. Zum Beispiel: in einem Monat bekommt der mehr Stunden, im nächsten der andere.
  5. Sagt euren Assistenten gleich, ob ihr sie als PAA oder PA eingeteilt habt denn der Stundensatz kann dabei variieren und die meisten Assistenten sind geringfügig angestellt.
  6. Plant vorher schon ein, was ihr an einem Unifreien Tag machen wollt. Also lieber lernen (ich benötige da zum Beispiel keine Assistenz) oder was freizeitmäßiges machen.
  7. Falls ihr doch etwas absagen müsst macht das so früh als möglich. Natürlich kann niemand sagen, wann man krank ist und wann nicht.
Das Beispielbild ist nachgestellt. Das heißt, an diesem Tag hatte ich 1. keine Assistenz und 2. die Namen meiner Assistenten stimmen auf diesem Bild natürlich NICHT.


To all my english speaking followers: I'll try to explain my tips but it is somehow hard to translate everything but here we go!

  1. Just try to plan the following month already during the last days of the actual month. Of course anything can be changed again
  2. If you need help in the shower or anything else you don't do everyday just don't forget that you need more time for that
  3. Ask your assistance, when they DON'T HAVE TIME
  4. Just try to be fair with the hours. Everyone needs the money!
  5. Tell your assistance if they should work as PAA (Assistance at work/university) or as PA (Assistance for private plans) because the payment can be different.
  6. Don't forget to plan what you're going to do at Uni-free days. If you want to learn (I don't need help for learning but some people do) or if you wanna go shopping or something like that.
  7. If you have to cancel some hours try to do this as soon as you know about it.
What you can see in the picture has been no real university day but it gets close to it + my assistance have different names. 

-Laura

Montag, 2. März 2015

Studieren mit Behinderung (Teil 5) - Universitylife

Hallo & Welcome back.

Ich bin zurück in Klagenfurt. Ich hatte ja gerade 1 Monat frei. Zumindest Ferien. Frei nicht unbedingt denn ich habe in einer Redaktion einen Teil meines Pflichtpraktikums gemacht.

Und ich muss sagen, ich hab es wirklich genossen. Nun weiß ich, dass das mein Traumjob ist. JA es mag stressig sein, aber im Moment passt das einfach genau zu mir.

Trotzdem freu ich mich nun auf ein weiteres Semester in Klagenfurt und hab gerade meine Sachen ausgepackt. Außerdem hab ich ein paar neue Leute in der Küche kennengelernt und ein paar alte Kollegen wieder getroffen.

Ich wünsche dir ebenfalls einen guten Start ins nächste Semester!


I am back in Klagenfurt. I just had holidays for one months. But I didn't do anything - instead I worked as a journalist as part of my studies.

And I have to admit that I really liked it. I guess for now this is the job of my dreams. YES it may be busy but at the moment it is perfect it would be perfect for me.

However I am happy to be back in Klagenfurt for studying. I just unpacked my suitcase. And I just met some new people in the kitchen.

I wish you a good start into the new term!

-Laura

Montag, 2. Februar 2015

Studieren mit Behinderung (Teil 4) - Universitylife

Hallo & Welcome back.

Ich hab ja jetzt schon Ferien und dachte mir, nach den Klausuren könnte ich mal über meine Erlebnisse als gestresste Studentin im Januar mit dir teilen.

Also das "gestresste" musste ich einfach durchstreichen, weil ich Prüfungszeiten in der Schule viel stressiger fand. Vielleicht liegt es daran, dass ich auf der Uni weiß, dass ich mehr als nur eine Chance habe.
Und so begann das neue Jahr mit ein bisschen lernen und dann erstmal feiern.
Und ich muss sagen, dass ich trotz Prüfungen auf NICHTS verzichten musste. Ich konnte alle Treffen mit Freunden warnehmen. War auch ein paar mal in der Stadt um zu shoppen. Und das lernen lief trotzdem ganz gut.

Ich bin zwar kein Streber, muss aber zugeben, dass ich ziemlich viel schon während dem Unterricht mitgelernt habe. Und ich hatte dieses Semester ja nur 2 Prüfungen, wobei man sich das später ja auch noch selbst einteilen kann. Man muss die Prüfungen nicht gleich beim nächsten Termin abschließen!

Das einzige was etwas zu kurz kam war wohl der Schlaf. Ich hab zwar nicht Nachts gelernt, aber ich bin ja eher eine Spätaufsteherin. Im Januar bin ich aber zu einer Frühaufsteherin geworden.
Meist gab es Kaffee, dann hab ich mich wieder ins Bett gelegt und einfach losgelernt.

Aber ich hab trotzdem einen Tipp für all jene die auf die Rollstuhltische in den Prüfungsräumen angewiesen sind.
Ich persönlich war einige Tage vor den Prüfungen im Hörsaal schauen, ob der Tisch denn da sei. Und da waren sogar zwei.
Am ersten Prüfungstag waren diese aber plötzlich verschwunden! Natürlich haben wir eine Lösung gefunden, diese war aber eine etwas ungemütliche Alternative.
Ich habe dann am selben Tag meiner Professorin geschrieben, bei der ich am nächsten Tag eine Prüfung hatte. Und diese hat sich dann freundlicherweise darum gekümmert, dass die Tische wieder da sind (aufeinmal waren es sogar vier!).
Mein Tipp: schreib dem jeweiligen Professor / der jeweiligen Professorin von vorne herein eine Mail. Dann sollte das auch mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit klappen.


So January is over and I passed all the exams. I don't know which marks I'll get but I thought it would be time for another universitylife-blogpsot. Why is easy to explain; I wasn't as stressed as I thought I'd be!

In my opinion exam-time in school is much more busy. During exams in university I still had plenty of time to meet my friends.
One reason could be, that I'm a little nerd but that has been a big advantage in january. I learned a lot already from october to december.

Yes, I've had only two exams this semester but as a student you can decide when you write an exam. And also you have more than one try to do this exams. That's why I've been so relaxed I guess.

But I still have one tip for all those students in a wheelchair.
I went in the lecture hall where I should write my exams some days before to see if the table for wheelchairusers is there. It has been.
But at the first examday it wasn't there anymore. So after that I contacted my professor from the next exam and she did everything to find the table.
My tip: just contact the professor from your exam. So you can be sure to have a comfortable opportunity to write your exam!

-Laura

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Studieren mit Behinderung (Teil 3) - Universitylife

Hallo & Welcome back.

Es ist zwar Donnerstag, aber das ist der Blogpost der eigentlich Montag online hätte gehen sollen. Ich war/bin aber leider krank.

Ich muss zugeben, dass dieser Blogpost wohl eher etwas mit dem Studentenleben als mit dem Thema Studieren mit Behinderung zu tun haben wird.

Ich glaub nämlich, dass mich das Studentenleben erreicht hat.
Ich bin vor ca. 3 Wochen einmal kurzfristig fort gegangen und seitdem bin ich einfach nur mehr faul.
Ich schiebe jede einzelne Semesterarbeit vor mich hin, liege nur noch im Bett oder spiele am Computer.
Ich arbeite lieber bevor ich Uniarbeiten erledige usw.

Aber eigentlich weiß ich nicht, wie das passieren konnte. Ich bin eigentlich ziemlich ehrgeizig. Aber im Moment hab ich so ein Unitief. Und das JETZT SCHON!!!
Egal, diesen Monat ist eh nicht so viel zu tun und es kommen ja die Ferien. Außerdem ist ja Christkindlmarkt :D


I wanted to upload this blogpost on Monday but I was/am sick.

I have to admit that this blogpost won't be exactly about my studentlife in the wheelchair but about universitylife.

I just think, that universitylife reached me too.
It was about 3 weeks ago when I decided to go out spontaneously and since then I'm so lazy.
I do everything before writing term papers, just lying around, playing Sims on my computer etc.
I do even more for work before I learn. It's just so much fun :D

But I just don't know how that could happen. I've always been very ambitious.
But right now I'm having a low point when it comes to university. And that already after TWO MONTHS!!!
However, it is december and we have holidays soon. And there's also the christmas market :D

-Laura

 

Montag, 3. November 2014

Studieren mit Behinderung (Teil 2) - Universitylife

Hallo & Welcome back.

Es ist wieder einmal Zeit für einen Blogeintrag über das Studentenleben. Beziehungsweise über MEIN Studentenleben mit dem Rollstuhl.
Vor einer Woche gab es ja schon den Blogeintrag zu einer Täglichen Situation in der Stadt.

Ich bin nun seit einem Monat in Klagenfurt und nenne es "schon" mein zu Hause.
Ich fühle mich in meinem Studentenzimmer extrem wohl, kenne zwar noch nicht alle Leute aus meinem Gang (beim Namen) aber das macht gar nichts.
Das Studentenwohnheim an sich ist nun auch barrierefrei - also ich komme in mein Zimmer und auch in die Küche mittlerweile ganz ohne Assistenz :)

Natürlich bin ich auf der Universität immer nur mit Assistentin anzutreffen. Ohne würde einfach gar nichts gehen.
Ich bin verwundert wie gut das im ersten Monat funktioniert hat, ich meine von der Einteilung her. Natürlich hat es auch eine Geschichte gegeben die man vermeiden hätte können aber okey, passiert.
Mit meinen Assistentinnen die ich jetzt habe läuft aufjedenfall alles PERFEKT!

Mit den Professoren verstehe ich mich auch super und alle tun was sie können um mir den Studentenalltag angenehmer zu machen. Das liegt wohl daran, dass die Universität doch kleiner ist als manch andere.

Im übrigen muss ich sagen, dass ich noch nie auf einer Studentenparty oder sowas war. Schon komisch irgendwie, aber eigentlich macht es mir nichts. Ich werde die Leute schon noch kennenlernen.

Kochfan bin ich noch keiner geworden, ich geh noch immer lieber essen ;) liegt wohl daran, dass die Gemeinschaftsküche nicht gerade die sauberste ist ;)
Ich habe überlegt, euch ein paar Bilder von meinem Zimmer online zu stellen. Es ist aber noch nicht fertig eingerichtet.

Im übrigen hat man ja als Student nicht nur viel Zeit zum feiern (das tu ich ja nicht oft) sondern auch zum lesen. Und natürlich liest man da nicht nur in den Skripten.
Eine Freundin von mir schreibt sehr gute Rezensionen zu allen Arten von Büchern und ich glaube den Leseratten unter euch wird der Blog gefallen. Zu Weihnachten gibt es auch ein Gewinnspiel, also schaut bei wasliestlisa vorbei :)

I guess it's time for another blogpost about Universitylife (part 2).
I'm in the city now since 1 month and I already call it my home.
I mean the place where I live is barrier-free; I can go in my room and in my kitchen without any assistance. 
I don't know all my neighbours by name but that doesn't matter.

Of course I can't go to university without assistance (or without friends) because that would be impossible.
I'm still wondering how good everything worked with my assistance. For the first month it was nearly too perfect, probably because I've always been very organized. I mean there has been one story which was kinda unnecessary but s*** happens. Everything is perfect now.

All my "teachers" are amazing and they do everything to make Universitylife easier for me. I guess that's the advantage of a little university. Nice :)

There's something else you have to know: I didn't go to any party until now.
But that doesn't matter, I know that I'll meet people anyways.

I'm not a fan of cooking. One reason may be the kitchen which isn't very clean ;)
I thought about uploading some pictures of my room. But I didn't finish decorating it - as soon as I think that it's ready for a little shooting I'll do this for you.

-Laura

Montag, 22. September 2014

Studieren mit Behinderung (Teil 1) - Universitylife

Hallo & Welcome Back.

Ich nenne das ganze jetzt einfach mal Teil 1, weil ich darüber sicher noch mehr zu schreiben hab in der ersten Zeit.

Im Moment studier ich ja noch nicht, aber die Vorbereitungen fürs Studium und Umziehen laufen. Und das schon seit Juli!
Im Heim werden, zum Glück, noch Sachen gerichtet damit es barrierefreier ist und ich besser selbstständig zurechtkomme.
Meinen Stundenplan habe ich zusammengestellt und auch schon herausgefunden, ob alle Hörsäle barrierefrei zugänglich sind.
Gut.

Ein bisschen was eingekauft hab ich auch schon: also Bettwäsche UND einen Lattenrost. Einen elektrischen versteht sich. Was das kostet! Aber gut, es fehlen noch ein paar Sachen wie, zum Beispiel, Geschirr.

Was auch noch gerichtet werden sollte, sind die Gehsteige. Also die Übergänge. Aber das werd ich noch testen.
(Vielleicht schon bevor dieser Blogeintrag online geht und dann schreib ich noch dazu, ob ich mit dem E-Rollstuhl zurecht komme)
Update: Ein paar Übergängen müssen wirklich gerichtet werden, und das werden wir schon noch abklären, aber zur Uni komm ich ja schon mal :)

Was auch noch geklärt werden muss, ist die Sache mit der Persönlichen & Arbeitsassistenz. Ich hab schon Assistenten, aber noch zu wenig.
Also finde ich entweder noch welche ODER meine Mama (Hallo Mama, ich weiß, dass du das liest) muss in erster Zeit doch noch ein bisschen hin und her fahren :D
Aber jetzt muss ich mal einteilen WANN ich in den ersten zwei Wochen Assistenz brauche. Und dann muss ich das ganze koordinieren.
Es wird spannend!


Okey I'm not even sure if Universitylife is a word but I wanted my english speaking reader to know what I'm talking about today. And I guess you understand me :D

And I also called it "Teil 1", which means "Part 1", because I think that there will be more to write about when University started.

I'm not going to university yet, but the prearrangements are running. Not only for studying, but also for moving.
Some things are still getting prepared for a better self-dependence in the dorm where I'm living while I'm studying in the city.
I already finished arranging my timetable and found out if every lecture hall is accessible with the wheelchair.
Good.

Then I went shopping and bought bedclothes AND a duckboard; naturally an electric duckboard. It was expensive! I still need some things like dishes. But that's okey.

There's still another problem: the sidewalk. Because I sometimes can't cross the street because the sidewalk isn't wheelchair accessible. So I guess I gotta make a little test where I can/can't drive.
(I'll probably do this already before posting this so you'll still read about it here)
Update: A view sidewalks have to be reconditioned so that it's easier for everyone.
But I can at least reach the university :) 

And then there is the problem with the assistance; the personal one and the one for university.
I have some assistant(s?) but not enough. 
But I guess I'll still find some in the first month of universitylife.
During the first time I'll still call my mom sometimes; I guess
But now I have to arrange the first two weeks: when I need some help and when not. We'll see.
I'm sooo excited but also nervous!

-Laura