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Freitag, 22. Juni 2018

Bachelorarbeit; und jetzt? - What is next?

Hallo & Welcome back.
Picture by Katharina T. Fotografie

Vor einigen Wochen habe ich bereits meine Bachelorarbeit abgegeben. Und jetzt?
Nein nein, der Bachelor ist noch nicht fertig. Mir fehlen noch drei Noten. Und diese möchte ich bis ungefähr Mitte Juli alle haben.
Warum?

Ganz einfach. Ich habe bereits meine Bewerbung für meinen gewünschten Master abgegeben, und das Bewerbungsgespräch bestanden. Und um den Platz zu bekommen, muss ich mein Bachelorzertifikat bis zu einer Deadline hochladen.
Das bekomm ich sicher hin!

Immerhin habe ich es in den Master geschafft, den ich schon seit Beginn meines Bachelors machen möchte: Media and Convergence Management.
Ja, der Master hat nicht nur einen englischsprachigen Titel, sondern wir haben alle Klassen auf englisch! Ich freu mich riesig :)

Also; ich bin dann mal bis zum nächsten Blogpost offline um an meinen Unisachen zu arbeiten - ich hab ja ein Ziel!


A few weeks are gone since I have been telling you about my plans concerning my bachelor-thesis.
Well, it is all done already and I got my grade. However, I still have to finish other three courses and I want to finish those until about 15th of July.
Why?


That is easy to explain. I already successfully passed the application for the master-programme. However, I still have to hand out my bachelor-certificate within a deadline.
I am sure that I can do this!


I am really happy that I get the chance to study the master-programme I always wanted to study since I started studying in Klagenfurt. The master-programme is called: Media and Convergence Management.
Well, it does not only have an english title, it is in english! I am so so happy about that & I can't wait until it all starts :)


Well, I am off now to write my university-papers. See you at my next blogpost!


-Laura

Donnerstag, 12. April 2018

Erreicht - Reached

Hallo & Welcome back.

Zu Ostern habe ich euch von meinen Smart Goals erzählt.
Wie bereits berichtet, habe ich zwei Arbeite ja schon zum damaligen Zeitpunkt abgegeben. Rückmeldungen habe ich allerdings noch nicht erhalten. Also zumindest ein Professor hat mir geantwortet, dass es mit der Benotung ein wenig dauern würde.

Bei meiner Bacheloarbeit sieht es so aus:
Ich bin so gut wie fertig. Und habe auch schon eine E-Mail an meine Professorin geschickt weil noch Fragen offen waren.
Nun muss die Arbeit noch jemand Korrektur lesen und ich muss die Tipps meiner Professorin einarbeiten / umsetzen.

Habe ich neue Ziele?
Natürlich! Davon erzähle ich allerdings demnächst.
Bis dahin: Alles Gute beim erreichen eurer Ziele!


During easterholidays I have told you about my smart goals.
I also already told you, that I already handed out two of my papers.
One professor already wrote me, that he will need some time to check it. The other professor didn't write back yet.

Status of my bachelorthesis?
I am almost done. I have written two questions to my professor and as soon as she answered I am going to work on those questions. Afterwards I still need someone who is reading my thesis.

Do I have new goals?
Of course! But I will tell you more about those soon.
Until then I wish you all the best!

-Laura

Montag, 27. März 2017

Jetzt barrierefrei (nicht) - Finally Acessible (not)

Hallo & Welcome back.

Ich möchte euch heute eine kurze Geschichte aus meinem Unileben erzählen. Passiert ist das ganze erst vor ungefähr 2 Wochen.

Ich hatte mal wieder einen langen Unitag und es war kalt draußen. So beschloss ich, den Weg durch die Uni zu nehmen weil der endlich wieder "offen" ist - es wurde nämlich umgebaut.
So machten wir uns auf den Weg und der uralte Lift wurde noch immer nicht ausgetauscht aber egal - das Ding fährt. Oben angelangt staunte ich erstmal nicht schlecht, neue Türen zu den "Klassenzimmern" und diese waren mit Glas umrahmt.
Doch Moment mal: Die Türen sind doch aufeinmal viel enger als sie es zuvor waren! Und wieso macht man Glasfronten wenn diese dann zugekleistert oder zugestellt werden - das hätte man sich sparen können und in breitere Türen investieren können. Nun, die Türen sind mir relativ egal. Klingt egoistisch, ist aber so. Ich habe in dem Gebäude fast nie Uni und wenn doch mal werd ich einfach eine Lösung finden müssen - aber Hey, es wurde im Jahr 2016 / 2017 umgestaltet und entspricht NICHT der Norm.

So gingen wir weiter - meine Assistentin und ich - und irgendwie musste sie mir mindestens 3 Glastüren öffnen. STOP: die waren vorher nicht da. Gibt es einen automatischen Türöffner? NEIN! Was soll der Blödsinn?
Das "i-Tüpfelchen" an dem Tag war dann, dass die neue und hochmoderne Brandschutztür unabsichtlich geschlossen war. Durchkommen? Geht wenn man eine sehr hohe Schwelle überwinden kann.
In den Tagen darauf war diese Tür noch öfter geschlossen - wie es mir Studienkollegen erzählt haben. Und die automatischen Türöffner an den (unnötigen) Glastüren gibt es immer noch nicht. 


Die Uni schlägt mit diesem Umbau die zuvor vorhandene Barrierefreiheit in die Flucht. Traurig, aber wahr.


I would like to tell you a story out of my Universitylife today. This happened to me about 2 Weeks ago.

I had another long Uniday and it was quite cold outside. So I decided to walk inside of the University - instead of outside & around the University.
Well, they just have rebuild most of it but they did not replace the old elevator. However, it is still working so I don't care. As soon as I have reached the first floor I saw the new "Classrooms".

Wait: the Doors seem to be quite small now! They have not been that small before all of this. Well, I can be quite happy because I  rarely have to use this classrooms - but if I have to I need to find a solution. But what I don't get: they started to rebuild in 2016 so why are the doors smaller than they have been before? This is NOT how it should be.
So we kept going - me and my personal assistance - and she had to open me a lot of (Glas)doors - at least 3 of them. STOP: There have not been any Doors before they started to rebuild everything. Is there an automatical door-opener for People with a Handicap? NO! Why are you doing that?

University was quite accessible before this process. But now it isn't so accessible anymore.

-Laura

Montag, 13. Juni 2016

Uniumbau - Rebuilding the Uni

Hallo & Welcome back.

Die Uni die ich besuche wird (mal wieder) umgebaut. Diesmal ist das Zentralgebäude dran. Und: ich freue mich nicht so wie manch andere Studenten.
Andere Studenten werden sich natürlich freuen. Vor allem weil es in diesem Trakt richtig alte Hörsääle gibt. Und vielleicht werden diese Hörsääle ja nun so gestaltet, dass man als Rollstuhlfahrer auch die Wahl zwischen oben und unten sitzen hat. Derzeit kann man in diesen Hörsäälen nämlich nur oben sitzen (mir eh recht).

Aber trotzdem bin ich mir nicht sicher, ob unbedingt alles besser wird.
Der Teil der Uni in dem ich die meiste Zeit verbringe wurde auch renoviert und umgebaut - und zwar nach 2006. Letztens hat eine meiner Studienkolleginnen vorgeschlagen, dass wir doch in den Innenhof gehen können - weil es draußen warm ist und so haben wir auch ein bisschen was vom schönen Wetter. Alle waren dafür - nur ich musste einwenden: "Leider komm ich da mit dem E-Rollstuhl nicht raus". Meine Studienkolleginnen sind alle sehr sozial - und sofort begann die Diskussion. "Warum ist es nicht möglich?"; "Haben die das nicht bedacht?"; "Aber das wurde doch nach 2006 gemacht?!". Ja, leider ist nicht alles gut nur weil es neu gestaltet wurde.

Und deshalb habe ich auch bei dem jetzigen Umbau bedenken. Mal abgesehen davon, dass man das Zentralgebäude nun nicht mehr "as usual" verwenden kann, werden meist nicht unbedingt Menschen mit einer Behinderung miteinbezogen. Und selbst wenn: Architekten setzen oft trotzdem ihren Kopf durch.
Man darf auch nicht vergessen, dass manche Menschen mit Behinderung nur an ihre Art der Behinderung denken. Dabei aber zum Beispiel E-Rollstuhlfahrer, Menschen mit Rollatoren, usw. außer Acht lassen - vielleicht auch unabsichtlich.

Aber okey, bald sind Ferien - und wir werden eh sehen ob es besser wird. Ich hoffe auf das beste!


The Uni I am studying at is going to rebuild another building of the university. Now it will be the main building - and I am not very excited.
Other students may be, especially because lecture halls are very old. And maybe these halls will be changed so that you can enter it from downstairs or upstairs - just like the new once. Right now you can enter these halls only from upstairs (but I do like that).

However I am still not sure if everything's going to be better.
The part of the uni I am having most of my classes in has been rebuild after 2006. Some time ago one of my collegues proposed to go outside in the courtyard. Everyone wanted to - only I didn't: "Sorry but I can't get out there with my electronical wheelchair". All of my collegues are very social - and we began to discuss. "Why isn't it possible to get out there?"; "Didn't they think of wheelchair-users?"; "But they have rebuild it after the year 2006?!". Yes, unfortunately not everything is good only because it has been rebuild.

And that's what I am keeping in mind now that they are rebuilding another part. I mean it is okey that the main building can't be used as usual during the rebuild-time. And usually people with a handicap aren't asked for tipps. And even if they do: Architects still do whatever they want to do.
You also shouldn't forget that some people with a handicap just think of their own disability. But they sometimes forget about electronical wheelchairs, walking frames, etc. - maybe also unintentionally.

But okey, we have holidays soon - and we will see if it is going to be better. I am hoping for the best!

-Laura

Montag, 23. März 2015

Studieren mit Behinderung (Teil 6) - Universitylife

Hallo & Welcome back.

Da meine vorerst letzten Tage auf der Uni schon fast gezählt sind, dachte ich mir, ich schreib vor den kommenden Ferien noch einmal etwas über mein Unileben.

Ich muss zugeben, als ich Teil 5 geschrieben habe dachte ich niemals, dass der Monat März SO ablaufen wird.

Um genau zu sein hab ich dieses Semester schon ziemlich viel verpasst, auch wenn es zum Glück NUR Vorlesungen waren.
Warum? - Ich, lauraimrolli, das "brave Mädchen", hab das Partyleben für mich entdeckt.

Als ich Anfang März nach Klagenfurt kam war eigentlich alles wie immer. Doch nach zwei Tagen wusste ich, dass alles anders sein wird als im Wintersemester - nicht mehr so langweilig.
Klar habe ich von vornherein schon mehr Stunden auf der Uni eingeplant aber wer hätte gedacht, dass ich so tolle neue Nachbarn haben werde?

Seither sind wir fast jedes Wochenende am feiern. Auch wenn wir dabei nur in der Gemeinschaftsküche sitzen, laut Musik hören und ein bisschen was trinken finden wir das alle super. Natürlich sind wir auch schon weggegangen - megalustig!

Achtung: Wenn ihr in einem Club voller Studenten seit und vielleicht ebenfalls so "klein" wie ich - sitze ja im Rollstuhl - müsst ihr eure Klamotten mit sehr großer Wahrscheinlichkeit mehr als nur einmal waschen. Ich wurde nämlich wirklich andauernd angeschüttet! Lustig fand ich es trotzdem ;)

Außerdem hat mir meine Assistentin mal erzählt, dass eine der Rollstuhlfahrerinnen hier auf der Uni bei jeder Uniparty jemanden "abschleppt" (Ich tu das nicht!) Wir haben spekuliert und dachten, dass wär vielleicht wegen ihrer hohen Stimme (wer weiß, worauf die Männer so stehen).
Mittlerweile können wir uns dieses Phänomen jedoch auch nicht mehr erklären da auch ich bei jeder Party von mindestens! 3 Typen angesprochen werde.
Eine Freundin meinte, ich wär ein Phänomen: "Zehn Minuten im Club und du hast ne Nummer. WIE MACHST DU DAS?" - Wenn DU ne Antwort willst kannst lange suchen oder musst zumindest jemand anderen fragen, ich kann mir das selbst nicht beantworten.

Mittlerweile freue ich mich auf die Ferien da ich diese zum lernen nutzen möchte.
ABER ich werde meine tollen, nun nicht mehr neuen, Nachbarn vermissen. Daher feiern wir heute Abend auch noch einmal anständig in meinen Geburtstag hinein - ab morgen bin ich dann ein Jahr älter (19).


Guys, can you remember THIS blogpost? When I wrote it back at the beginning of march I never thought that this semester is going to be like that.

You may know that I found my universitylife kinda boring in the last semester. So I planned to do a lot more hours at the university now during this semester. However I already missed a lot because I've got some new and amazing neighbours.

After like two days back in the dorm I knew that it would be different than the last months. They're all so freaking nice and talking so much in English is even more fun (some of them are here as Erasmus-students which means that they are from different nations).
Since they are here we are partying nearly every weekend.

Of course most of the times we are just sitting in the kitchen, drinking, playing cards, listening to music and having fun.
But we also went to other parties and I have to admit that I love this thing. I've never been like that and most of the times I did not even understand the people who went out every weekend. Now I got them and I am probably just like them. However I guess this will change again but right now I just want to enjoy my weekends and go to university whenever I have to.

Attention: If you're sitting in a wheelchair you may know the problem that everyone spills their drinks on you in a club. This happens to me all the time but I don't care anymore. It is so much fun anyways!

Oh and there's another thing I find pretty cool!
One woman in a wheelchair is going out a lot too and I've heard a few people saying that she always finds someone new at the parties she goes to. I was wondering about that!
Until now I don't have an answer why it is like that but it happened to me too. Wherever I go at least 3 men try to flirt with me.
One of my friends said: "You're a phenomenon. 10 minutes in a club and you've got a number already. HOW DO YOU DO THAT?" - To be honest: I've no idea. Society just changed I guess and it doesn't matter anymore if you're handicapped or not.

-Laura



Montag, 16. März 2015

Assistenzstunden planen - Planing your day with your assistance

Hallo & Welcome back.

Wie bereits angekündigt kommen heute meine Tipps zum Thema: Assistenzstunden planen.

Ich muss zugeben, dass ich fast immer ein sehr organisierter Mensch war. Seit dem Studium jedoch ist das ganze noch schlimmer/besser geworden.
Ich sage deshalb schlimmer/besser, weil, wie gesagt, einige meiner Freunde davon manchmal echt genervt sein können.

Bevor ich beginne, möchte ich erklären, was PAA und PA heißt.
PAA = Assistenzstunden am Arbeitsplatz
PA = Assistenzstunden im Privatbereich

Meine Tipps:
  1. Plant euer Monat so gut als möglich durch. Ich versuche immer schon, gegen Ende des aktuellen Monats die Assistenzstunden für das nächste Monat aufzuschreiben. Natürlich kann sich immer etwas ändern aber das ist kein Problem.
  2. Falls ihr Hilfe bei der Körperpflege braucht, plant ein wann ihr duschen wollt. Das benötigt meistens ja mehr Zeit.
  3. Fragt eure Assistenten wenn sie, wie in meinem Fall, noch studieren, wann sie GAR KEINE ZEIT haben.
  4. Teilt die Stunden so gerecht als möglich auf. Zum Beispiel: in einem Monat bekommt der mehr Stunden, im nächsten der andere.
  5. Sagt euren Assistenten gleich, ob ihr sie als PAA oder PA eingeteilt habt denn der Stundensatz kann dabei variieren und die meisten Assistenten sind geringfügig angestellt.
  6. Plant vorher schon ein, was ihr an einem Unifreien Tag machen wollt. Also lieber lernen (ich benötige da zum Beispiel keine Assistenz) oder was freizeitmäßiges machen.
  7. Falls ihr doch etwas absagen müsst macht das so früh als möglich. Natürlich kann niemand sagen, wann man krank ist und wann nicht.
Das Beispielbild ist nachgestellt. Das heißt, an diesem Tag hatte ich 1. keine Assistenz und 2. die Namen meiner Assistenten stimmen auf diesem Bild natürlich NICHT.


To all my english speaking followers: I'll try to explain my tips but it is somehow hard to translate everything but here we go!

  1. Just try to plan the following month already during the last days of the actual month. Of course anything can be changed again
  2. If you need help in the shower or anything else you don't do everyday just don't forget that you need more time for that
  3. Ask your assistance, when they DON'T HAVE TIME
  4. Just try to be fair with the hours. Everyone needs the money!
  5. Tell your assistance if they should work as PAA (Assistance at work/university) or as PA (Assistance for private plans) because the payment can be different.
  6. Don't forget to plan what you're going to do at Uni-free days. If you want to learn (I don't need help for learning but some people do) or if you wanna go shopping or something like that.
  7. If you have to cancel some hours try to do this as soon as you know about it.
What you can see in the picture has been no real university day but it gets close to it + my assistance have different names. 

-Laura

Montag, 3. November 2014

Studieren mit Behinderung (Teil 2) - Universitylife

Hallo & Welcome back.

Es ist wieder einmal Zeit für einen Blogeintrag über das Studentenleben. Beziehungsweise über MEIN Studentenleben mit dem Rollstuhl.
Vor einer Woche gab es ja schon den Blogeintrag zu einer Täglichen Situation in der Stadt.

Ich bin nun seit einem Monat in Klagenfurt und nenne es "schon" mein zu Hause.
Ich fühle mich in meinem Studentenzimmer extrem wohl, kenne zwar noch nicht alle Leute aus meinem Gang (beim Namen) aber das macht gar nichts.
Das Studentenwohnheim an sich ist nun auch barrierefrei - also ich komme in mein Zimmer und auch in die Küche mittlerweile ganz ohne Assistenz :)

Natürlich bin ich auf der Universität immer nur mit Assistentin anzutreffen. Ohne würde einfach gar nichts gehen.
Ich bin verwundert wie gut das im ersten Monat funktioniert hat, ich meine von der Einteilung her. Natürlich hat es auch eine Geschichte gegeben die man vermeiden hätte können aber okey, passiert.
Mit meinen Assistentinnen die ich jetzt habe läuft aufjedenfall alles PERFEKT!

Mit den Professoren verstehe ich mich auch super und alle tun was sie können um mir den Studentenalltag angenehmer zu machen. Das liegt wohl daran, dass die Universität doch kleiner ist als manch andere.

Im übrigen muss ich sagen, dass ich noch nie auf einer Studentenparty oder sowas war. Schon komisch irgendwie, aber eigentlich macht es mir nichts. Ich werde die Leute schon noch kennenlernen.

Kochfan bin ich noch keiner geworden, ich geh noch immer lieber essen ;) liegt wohl daran, dass die Gemeinschaftsküche nicht gerade die sauberste ist ;)
Ich habe überlegt, euch ein paar Bilder von meinem Zimmer online zu stellen. Es ist aber noch nicht fertig eingerichtet.

Im übrigen hat man ja als Student nicht nur viel Zeit zum feiern (das tu ich ja nicht oft) sondern auch zum lesen. Und natürlich liest man da nicht nur in den Skripten.
Eine Freundin von mir schreibt sehr gute Rezensionen zu allen Arten von Büchern und ich glaube den Leseratten unter euch wird der Blog gefallen. Zu Weihnachten gibt es auch ein Gewinnspiel, also schaut bei wasliestlisa vorbei :)

I guess it's time for another blogpost about Universitylife (part 2).
I'm in the city now since 1 month and I already call it my home.
I mean the place where I live is barrier-free; I can go in my room and in my kitchen without any assistance. 
I don't know all my neighbours by name but that doesn't matter.

Of course I can't go to university without assistance (or without friends) because that would be impossible.
I'm still wondering how good everything worked with my assistance. For the first month it was nearly too perfect, probably because I've always been very organized. I mean there has been one story which was kinda unnecessary but s*** happens. Everything is perfect now.

All my "teachers" are amazing and they do everything to make Universitylife easier for me. I guess that's the advantage of a little university. Nice :)

There's something else you have to know: I didn't go to any party until now.
But that doesn't matter, I know that I'll meet people anyways.

I'm not a fan of cooking. One reason may be the kitchen which isn't very clean ;)
I thought about uploading some pictures of my room. But I didn't finish decorating it - as soon as I think that it's ready for a little shooting I'll do this for you.

-Laura

Montag, 22. September 2014

Studieren mit Behinderung (Teil 1) - Universitylife

Hallo & Welcome Back.

Ich nenne das ganze jetzt einfach mal Teil 1, weil ich darüber sicher noch mehr zu schreiben hab in der ersten Zeit.

Im Moment studier ich ja noch nicht, aber die Vorbereitungen fürs Studium und Umziehen laufen. Und das schon seit Juli!
Im Heim werden, zum Glück, noch Sachen gerichtet damit es barrierefreier ist und ich besser selbstständig zurechtkomme.
Meinen Stundenplan habe ich zusammengestellt und auch schon herausgefunden, ob alle Hörsäle barrierefrei zugänglich sind.
Gut.

Ein bisschen was eingekauft hab ich auch schon: also Bettwäsche UND einen Lattenrost. Einen elektrischen versteht sich. Was das kostet! Aber gut, es fehlen noch ein paar Sachen wie, zum Beispiel, Geschirr.

Was auch noch gerichtet werden sollte, sind die Gehsteige. Also die Übergänge. Aber das werd ich noch testen.
(Vielleicht schon bevor dieser Blogeintrag online geht und dann schreib ich noch dazu, ob ich mit dem E-Rollstuhl zurecht komme)
Update: Ein paar Übergängen müssen wirklich gerichtet werden, und das werden wir schon noch abklären, aber zur Uni komm ich ja schon mal :)

Was auch noch geklärt werden muss, ist die Sache mit der Persönlichen & Arbeitsassistenz. Ich hab schon Assistenten, aber noch zu wenig.
Also finde ich entweder noch welche ODER meine Mama (Hallo Mama, ich weiß, dass du das liest) muss in erster Zeit doch noch ein bisschen hin und her fahren :D
Aber jetzt muss ich mal einteilen WANN ich in den ersten zwei Wochen Assistenz brauche. Und dann muss ich das ganze koordinieren.
Es wird spannend!


Okey I'm not even sure if Universitylife is a word but I wanted my english speaking reader to know what I'm talking about today. And I guess you understand me :D

And I also called it "Teil 1", which means "Part 1", because I think that there will be more to write about when University started.

I'm not going to university yet, but the prearrangements are running. Not only for studying, but also for moving.
Some things are still getting prepared for a better self-dependence in the dorm where I'm living while I'm studying in the city.
I already finished arranging my timetable and found out if every lecture hall is accessible with the wheelchair.
Good.

Then I went shopping and bought bedclothes AND a duckboard; naturally an electric duckboard. It was expensive! I still need some things like dishes. But that's okey.

There's still another problem: the sidewalk. Because I sometimes can't cross the street because the sidewalk isn't wheelchair accessible. So I guess I gotta make a little test where I can/can't drive.
(I'll probably do this already before posting this so you'll still read about it here)
Update: A view sidewalks have to be reconditioned so that it's easier for everyone.
But I can at least reach the university :) 

And then there is the problem with the assistance; the personal one and the one for university.
I have some assistant(s?) but not enough. 
But I guess I'll still find some in the first month of universitylife.
During the first time I'll still call my mom sometimes; I guess
But now I have to arrange the first two weeks: when I need some help and when not. We'll see.
I'm sooo excited but also nervous!

-Laura
 

 


Sonntag, 8. Dezember 2013

Uni & Ausgehen in der Stadt

Na, ich denke doch dieser Blogtitel macht euch neugierig.
Dachtet ihr nicht bisher, dass ich in der Stadt lebe?

Also: ja ich lebe in einer "Stadt", zumindest nennt man es so, ich halte es aber nicht für eine Stadt ;-)
Und vor 2 Wochen, am Samstag, war ich in der Stadt auf einem Ball.
http://distilleryimage11.ak.instagram.com/dbc9df9854f811e39815122994caf5b5_8.jpgDazu kam ich, da eine Freundin die schon studiert, mich aufmuntern wollte und gefragt hat, ob ich mitkomme.

Ich muss schon sagen, ein Ball in einer Messehalle ist ganz anders als ein Ball bei uns am Land. Es war riesig und dabei bin ich mir sicher, dass es noch größere Bälle gibt, zum Beispiel in Wien. Dieser Ball war in Klagenfurt und trotz den vielen Leuten hatte ich echt viel Spaß. Es war einfach schön einmal ganz wo anders unterwegs zu sein.

Auf die Tanzfläche habe ich mich nicht getraut. Jedoch habe ich jemanden im Rollstuhl auf der Tanzfläche gesehen. Das finde ich einfach toll.
Außerdem kam man mit dem Rollstuhl überall hin und ich finde, ich wurde super integriert.

Und nun kommen wir zum Thema Universität.
Nein ich studiere noch nicht. Aber seit letztem Jahr war ich mir 3 Universitäten anschauen. Ich war fest davon überzeugt, nach Graz zu gehen. Aber heuer ging ich einmal auf die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt.

Seither bin ich mir sicher, dass ich dort hin möchte. Die Stadt Graz ist zwar schöner (in meinen Augen), aber die Uni in Klagenfurt ist (in meinen Augen) etwas schöner. Außerdem muss man da fast nie ins Freie raus gehen, und dass ist für Rollstuhlfahrer sehr angenehm, vor allem wenn es schneit.

Bald werde ich anfangen, eine Wohnung zu suchen. Eine WG fände ich persönlich besser, allerdings weiß ich noch nicht wer alles nach Klagenfurt geht. Vielleicht ergibt sich ja noch etwas. Nur kenne ich keine schönen Studentenheime in Klagenfurt. Da ist Graz schon etwas voraus ;)

Eine Frage noch an euch: Was studiert ihr???


Ich wünsche euch einen schönen 2. Advent
-Laura