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Montag, 23. März 2015

Studieren mit Behinderung (Teil 6) - Universitylife

Hallo & Welcome back.

Da meine vorerst letzten Tage auf der Uni schon fast gezählt sind, dachte ich mir, ich schreib vor den kommenden Ferien noch einmal etwas über mein Unileben.

Ich muss zugeben, als ich Teil 5 geschrieben habe dachte ich niemals, dass der Monat März SO ablaufen wird.

Um genau zu sein hab ich dieses Semester schon ziemlich viel verpasst, auch wenn es zum Glück NUR Vorlesungen waren.
Warum? - Ich, lauraimrolli, das "brave Mädchen", hab das Partyleben für mich entdeckt.

Als ich Anfang März nach Klagenfurt kam war eigentlich alles wie immer. Doch nach zwei Tagen wusste ich, dass alles anders sein wird als im Wintersemester - nicht mehr so langweilig.
Klar habe ich von vornherein schon mehr Stunden auf der Uni eingeplant aber wer hätte gedacht, dass ich so tolle neue Nachbarn haben werde?

Seither sind wir fast jedes Wochenende am feiern. Auch wenn wir dabei nur in der Gemeinschaftsküche sitzen, laut Musik hören und ein bisschen was trinken finden wir das alle super. Natürlich sind wir auch schon weggegangen - megalustig!

Achtung: Wenn ihr in einem Club voller Studenten seit und vielleicht ebenfalls so "klein" wie ich - sitze ja im Rollstuhl - müsst ihr eure Klamotten mit sehr großer Wahrscheinlichkeit mehr als nur einmal waschen. Ich wurde nämlich wirklich andauernd angeschüttet! Lustig fand ich es trotzdem ;)

Außerdem hat mir meine Assistentin mal erzählt, dass eine der Rollstuhlfahrerinnen hier auf der Uni bei jeder Uniparty jemanden "abschleppt" (Ich tu das nicht!) Wir haben spekuliert und dachten, dass wär vielleicht wegen ihrer hohen Stimme (wer weiß, worauf die Männer so stehen).
Mittlerweile können wir uns dieses Phänomen jedoch auch nicht mehr erklären da auch ich bei jeder Party von mindestens! 3 Typen angesprochen werde.
Eine Freundin meinte, ich wär ein Phänomen: "Zehn Minuten im Club und du hast ne Nummer. WIE MACHST DU DAS?" - Wenn DU ne Antwort willst kannst lange suchen oder musst zumindest jemand anderen fragen, ich kann mir das selbst nicht beantworten.

Mittlerweile freue ich mich auf die Ferien da ich diese zum lernen nutzen möchte.
ABER ich werde meine tollen, nun nicht mehr neuen, Nachbarn vermissen. Daher feiern wir heute Abend auch noch einmal anständig in meinen Geburtstag hinein - ab morgen bin ich dann ein Jahr älter (19).


Guys, can you remember THIS blogpost? When I wrote it back at the beginning of march I never thought that this semester is going to be like that.

You may know that I found my universitylife kinda boring in the last semester. So I planned to do a lot more hours at the university now during this semester. However I already missed a lot because I've got some new and amazing neighbours.

After like two days back in the dorm I knew that it would be different than the last months. They're all so freaking nice and talking so much in English is even more fun (some of them are here as Erasmus-students which means that they are from different nations).
Since they are here we are partying nearly every weekend.

Of course most of the times we are just sitting in the kitchen, drinking, playing cards, listening to music and having fun.
But we also went to other parties and I have to admit that I love this thing. I've never been like that and most of the times I did not even understand the people who went out every weekend. Now I got them and I am probably just like them. However I guess this will change again but right now I just want to enjoy my weekends and go to university whenever I have to.

Attention: If you're sitting in a wheelchair you may know the problem that everyone spills their drinks on you in a club. This happens to me all the time but I don't care anymore. It is so much fun anyways!

Oh and there's another thing I find pretty cool!
One woman in a wheelchair is going out a lot too and I've heard a few people saying that she always finds someone new at the parties she goes to. I was wondering about that!
Until now I don't have an answer why it is like that but it happened to me too. Wherever I go at least 3 men try to flirt with me.
One of my friends said: "You're a phenomenon. 10 minutes in a club and you've got a number already. HOW DO YOU DO THAT?" - To be honest: I've no idea. Society just changed I guess and it doesn't matter anymore if you're handicapped or not.

-Laura



Montag, 2. März 2015

Studieren mit Behinderung (Teil 5) - Universitylife

Hallo & Welcome back.

Ich bin zurück in Klagenfurt. Ich hatte ja gerade 1 Monat frei. Zumindest Ferien. Frei nicht unbedingt denn ich habe in einer Redaktion einen Teil meines Pflichtpraktikums gemacht.

Und ich muss sagen, ich hab es wirklich genossen. Nun weiß ich, dass das mein Traumjob ist. JA es mag stressig sein, aber im Moment passt das einfach genau zu mir.

Trotzdem freu ich mich nun auf ein weiteres Semester in Klagenfurt und hab gerade meine Sachen ausgepackt. Außerdem hab ich ein paar neue Leute in der Küche kennengelernt und ein paar alte Kollegen wieder getroffen.

Ich wünsche dir ebenfalls einen guten Start ins nächste Semester!


I am back in Klagenfurt. I just had holidays for one months. But I didn't do anything - instead I worked as a journalist as part of my studies.

And I have to admit that I really liked it. I guess for now this is the job of my dreams. YES it may be busy but at the moment it is perfect it would be perfect for me.

However I am happy to be back in Klagenfurt for studying. I just unpacked my suitcase. And I just met some new people in the kitchen.

I wish you a good start into the new term!

-Laura

Montag, 2. Februar 2015

Studieren mit Behinderung (Teil 4) - Universitylife

Hallo & Welcome back.

Ich hab ja jetzt schon Ferien und dachte mir, nach den Klausuren könnte ich mal über meine Erlebnisse als gestresste Studentin im Januar mit dir teilen.

Also das "gestresste" musste ich einfach durchstreichen, weil ich Prüfungszeiten in der Schule viel stressiger fand. Vielleicht liegt es daran, dass ich auf der Uni weiß, dass ich mehr als nur eine Chance habe.
Und so begann das neue Jahr mit ein bisschen lernen und dann erstmal feiern.
Und ich muss sagen, dass ich trotz Prüfungen auf NICHTS verzichten musste. Ich konnte alle Treffen mit Freunden warnehmen. War auch ein paar mal in der Stadt um zu shoppen. Und das lernen lief trotzdem ganz gut.

Ich bin zwar kein Streber, muss aber zugeben, dass ich ziemlich viel schon während dem Unterricht mitgelernt habe. Und ich hatte dieses Semester ja nur 2 Prüfungen, wobei man sich das später ja auch noch selbst einteilen kann. Man muss die Prüfungen nicht gleich beim nächsten Termin abschließen!

Das einzige was etwas zu kurz kam war wohl der Schlaf. Ich hab zwar nicht Nachts gelernt, aber ich bin ja eher eine Spätaufsteherin. Im Januar bin ich aber zu einer Frühaufsteherin geworden.
Meist gab es Kaffee, dann hab ich mich wieder ins Bett gelegt und einfach losgelernt.

Aber ich hab trotzdem einen Tipp für all jene die auf die Rollstuhltische in den Prüfungsräumen angewiesen sind.
Ich persönlich war einige Tage vor den Prüfungen im Hörsaal schauen, ob der Tisch denn da sei. Und da waren sogar zwei.
Am ersten Prüfungstag waren diese aber plötzlich verschwunden! Natürlich haben wir eine Lösung gefunden, diese war aber eine etwas ungemütliche Alternative.
Ich habe dann am selben Tag meiner Professorin geschrieben, bei der ich am nächsten Tag eine Prüfung hatte. Und diese hat sich dann freundlicherweise darum gekümmert, dass die Tische wieder da sind (aufeinmal waren es sogar vier!).
Mein Tipp: schreib dem jeweiligen Professor / der jeweiligen Professorin von vorne herein eine Mail. Dann sollte das auch mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit klappen.


So January is over and I passed all the exams. I don't know which marks I'll get but I thought it would be time for another universitylife-blogpsot. Why is easy to explain; I wasn't as stressed as I thought I'd be!

In my opinion exam-time in school is much more busy. During exams in university I still had plenty of time to meet my friends.
One reason could be, that I'm a little nerd but that has been a big advantage in january. I learned a lot already from october to december.

Yes, I've had only two exams this semester but as a student you can decide when you write an exam. And also you have more than one try to do this exams. That's why I've been so relaxed I guess.

But I still have one tip for all those students in a wheelchair.
I went in the lecture hall where I should write my exams some days before to see if the table for wheelchairusers is there. It has been.
But at the first examday it wasn't there anymore. So after that I contacted my professor from the next exam and she did everything to find the table.
My tip: just contact the professor from your exam. So you can be sure to have a comfortable opportunity to write your exam!

-Laura

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Studieren mit Behinderung (Teil 3) - Universitylife

Hallo & Welcome back.

Es ist zwar Donnerstag, aber das ist der Blogpost der eigentlich Montag online hätte gehen sollen. Ich war/bin aber leider krank.

Ich muss zugeben, dass dieser Blogpost wohl eher etwas mit dem Studentenleben als mit dem Thema Studieren mit Behinderung zu tun haben wird.

Ich glaub nämlich, dass mich das Studentenleben erreicht hat.
Ich bin vor ca. 3 Wochen einmal kurzfristig fort gegangen und seitdem bin ich einfach nur mehr faul.
Ich schiebe jede einzelne Semesterarbeit vor mich hin, liege nur noch im Bett oder spiele am Computer.
Ich arbeite lieber bevor ich Uniarbeiten erledige usw.

Aber eigentlich weiß ich nicht, wie das passieren konnte. Ich bin eigentlich ziemlich ehrgeizig. Aber im Moment hab ich so ein Unitief. Und das JETZT SCHON!!!
Egal, diesen Monat ist eh nicht so viel zu tun und es kommen ja die Ferien. Außerdem ist ja Christkindlmarkt :D


I wanted to upload this blogpost on Monday but I was/am sick.

I have to admit that this blogpost won't be exactly about my studentlife in the wheelchair but about universitylife.

I just think, that universitylife reached me too.
It was about 3 weeks ago when I decided to go out spontaneously and since then I'm so lazy.
I do everything before writing term papers, just lying around, playing Sims on my computer etc.
I do even more for work before I learn. It's just so much fun :D

But I just don't know how that could happen. I've always been very ambitious.
But right now I'm having a low point when it comes to university. And that already after TWO MONTHS!!!
However, it is december and we have holidays soon. And there's also the christmas market :D

-Laura

 

Montag, 3. November 2014

Studieren mit Behinderung (Teil 2) - Universitylife

Hallo & Welcome back.

Es ist wieder einmal Zeit für einen Blogeintrag über das Studentenleben. Beziehungsweise über MEIN Studentenleben mit dem Rollstuhl.
Vor einer Woche gab es ja schon den Blogeintrag zu einer Täglichen Situation in der Stadt.

Ich bin nun seit einem Monat in Klagenfurt und nenne es "schon" mein zu Hause.
Ich fühle mich in meinem Studentenzimmer extrem wohl, kenne zwar noch nicht alle Leute aus meinem Gang (beim Namen) aber das macht gar nichts.
Das Studentenwohnheim an sich ist nun auch barrierefrei - also ich komme in mein Zimmer und auch in die Küche mittlerweile ganz ohne Assistenz :)

Natürlich bin ich auf der Universität immer nur mit Assistentin anzutreffen. Ohne würde einfach gar nichts gehen.
Ich bin verwundert wie gut das im ersten Monat funktioniert hat, ich meine von der Einteilung her. Natürlich hat es auch eine Geschichte gegeben die man vermeiden hätte können aber okey, passiert.
Mit meinen Assistentinnen die ich jetzt habe läuft aufjedenfall alles PERFEKT!

Mit den Professoren verstehe ich mich auch super und alle tun was sie können um mir den Studentenalltag angenehmer zu machen. Das liegt wohl daran, dass die Universität doch kleiner ist als manch andere.

Im übrigen muss ich sagen, dass ich noch nie auf einer Studentenparty oder sowas war. Schon komisch irgendwie, aber eigentlich macht es mir nichts. Ich werde die Leute schon noch kennenlernen.

Kochfan bin ich noch keiner geworden, ich geh noch immer lieber essen ;) liegt wohl daran, dass die Gemeinschaftsküche nicht gerade die sauberste ist ;)
Ich habe überlegt, euch ein paar Bilder von meinem Zimmer online zu stellen. Es ist aber noch nicht fertig eingerichtet.

Im übrigen hat man ja als Student nicht nur viel Zeit zum feiern (das tu ich ja nicht oft) sondern auch zum lesen. Und natürlich liest man da nicht nur in den Skripten.
Eine Freundin von mir schreibt sehr gute Rezensionen zu allen Arten von Büchern und ich glaube den Leseratten unter euch wird der Blog gefallen. Zu Weihnachten gibt es auch ein Gewinnspiel, also schaut bei wasliestlisa vorbei :)

I guess it's time for another blogpost about Universitylife (part 2).
I'm in the city now since 1 month and I already call it my home.
I mean the place where I live is barrier-free; I can go in my room and in my kitchen without any assistance. 
I don't know all my neighbours by name but that doesn't matter.

Of course I can't go to university without assistance (or without friends) because that would be impossible.
I'm still wondering how good everything worked with my assistance. For the first month it was nearly too perfect, probably because I've always been very organized. I mean there has been one story which was kinda unnecessary but s*** happens. Everything is perfect now.

All my "teachers" are amazing and they do everything to make Universitylife easier for me. I guess that's the advantage of a little university. Nice :)

There's something else you have to know: I didn't go to any party until now.
But that doesn't matter, I know that I'll meet people anyways.

I'm not a fan of cooking. One reason may be the kitchen which isn't very clean ;)
I thought about uploading some pictures of my room. But I didn't finish decorating it - as soon as I think that it's ready for a little shooting I'll do this for you.

-Laura

Montag, 22. September 2014

Studieren mit Behinderung (Teil 1) - Universitylife

Hallo & Welcome Back.

Ich nenne das ganze jetzt einfach mal Teil 1, weil ich darüber sicher noch mehr zu schreiben hab in der ersten Zeit.

Im Moment studier ich ja noch nicht, aber die Vorbereitungen fürs Studium und Umziehen laufen. Und das schon seit Juli!
Im Heim werden, zum Glück, noch Sachen gerichtet damit es barrierefreier ist und ich besser selbstständig zurechtkomme.
Meinen Stundenplan habe ich zusammengestellt und auch schon herausgefunden, ob alle Hörsäle barrierefrei zugänglich sind.
Gut.

Ein bisschen was eingekauft hab ich auch schon: also Bettwäsche UND einen Lattenrost. Einen elektrischen versteht sich. Was das kostet! Aber gut, es fehlen noch ein paar Sachen wie, zum Beispiel, Geschirr.

Was auch noch gerichtet werden sollte, sind die Gehsteige. Also die Übergänge. Aber das werd ich noch testen.
(Vielleicht schon bevor dieser Blogeintrag online geht und dann schreib ich noch dazu, ob ich mit dem E-Rollstuhl zurecht komme)
Update: Ein paar Übergängen müssen wirklich gerichtet werden, und das werden wir schon noch abklären, aber zur Uni komm ich ja schon mal :)

Was auch noch geklärt werden muss, ist die Sache mit der Persönlichen & Arbeitsassistenz. Ich hab schon Assistenten, aber noch zu wenig.
Also finde ich entweder noch welche ODER meine Mama (Hallo Mama, ich weiß, dass du das liest) muss in erster Zeit doch noch ein bisschen hin und her fahren :D
Aber jetzt muss ich mal einteilen WANN ich in den ersten zwei Wochen Assistenz brauche. Und dann muss ich das ganze koordinieren.
Es wird spannend!


Okey I'm not even sure if Universitylife is a word but I wanted my english speaking reader to know what I'm talking about today. And I guess you understand me :D

And I also called it "Teil 1", which means "Part 1", because I think that there will be more to write about when University started.

I'm not going to university yet, but the prearrangements are running. Not only for studying, but also for moving.
Some things are still getting prepared for a better self-dependence in the dorm where I'm living while I'm studying in the city.
I already finished arranging my timetable and found out if every lecture hall is accessible with the wheelchair.
Good.

Then I went shopping and bought bedclothes AND a duckboard; naturally an electric duckboard. It was expensive! I still need some things like dishes. But that's okey.

There's still another problem: the sidewalk. Because I sometimes can't cross the street because the sidewalk isn't wheelchair accessible. So I guess I gotta make a little test where I can/can't drive.
(I'll probably do this already before posting this so you'll still read about it here)
Update: A view sidewalks have to be reconditioned so that it's easier for everyone.
But I can at least reach the university :) 

And then there is the problem with the assistance; the personal one and the one for university.
I have some assistant(s?) but not enough. 
But I guess I'll still find some in the first month of universitylife.
During the first time I'll still call my mom sometimes; I guess
But now I have to arrange the first two weeks: when I need some help and when not. We'll see.
I'm sooo excited but also nervous!

-Laura