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Sonntag, 28. Mai 2017

Balkon - Balcony

Hallo & Welcome back.

Ja, ein Jahr musste vergehen bis ich verstanden habe, wie ich meinen Balkon doch sinnvoll nutzen kann.

Mein Balkon - müsst ihr wissen bevor ich euch das jetzt erzähle - ist mit dem Rollstuhl nicht zugänglich. Da ich aber sowieso nicht unbedingt einen Balkon wollte, war und ist mir das egal. Aber trotzdem wollte ich immer mal auf meinen Balkon denn meine Freunde die Rauchen, waren immer wieder mal draußen (hab extra einen Aschenbecher hingestellt).

Nun hab ich mich heuer im Frühling endlich getraut, es auszuprobieren. Und wann immer ich nun kann, genieße ich die Zeit am Balkon.

Ich esse draußen, ich arbeite teilweise draußen, ich spiele draußen mit meinen Hund.
Das alles geht aber nur, wenn meine Assistenz da ist, da ich eben eine Stufe überwinden muss.

Klar, ich habe einen ganzen Sommer versäumt wo ich schon draußen sitzen hätte können, aber ich habe jetzt eine Lösung gefunden.
Und besser jetzt, als NIE!




Yeah, it took one year until I found a solution how I could get on my balcony.

My balcony - you have to know this before I tell you more - is not accessible with a wheelchair. But as I never really wanted a balcony, I did not care about it. However I always wanted to go on my balcony at least once because all my friends who smoke do stay out there sometimes (I have put an ashtray outside for them).

Well, this year during springtime I finally decided to try something to get out there. And whenever I can, I now sit on my balcony and enjoy the time.

I eat outside, I sometimes work from outside, I play with my dog on my balcony.
But I only can do this when my personal assistance is here because I have to overcome one step.

Of course I have missed one summer where I could have been relaxing on my balcony already, but I have found a solution now.
Better late than never!


-Laura

Dienstag, 9. Mai 2017

Nicht so belastbar - Not so resilient

Hallo & Welcome back.

Ich möchte diesen Blogpost jetzt schreiben - auch wenn ich immer dachte, es wäre anders.
Seit einigen Wochen habe ich mich hier nicht gemeldet - und das hat auch seinen Grund.

Dieser Blog bedeutet mir viel; und er bedeutet auch viel Arbeit! Diese Zeit hatte ich in letzter Zeit nicht; und vielleicht hatte ich auch einfach keine Kraft mehr, mich nach Uni & Arbeit noch zum PC zu setzen, um einen Blogpost auf Deutsch + Englisch zu schreiben.

Auf Lychee's Blog sind nämlich weiterhin Blogposts erschienen; ganz einfach aus dem Grund, weil ich diese Blogposts NICHT übersetze. Aber entweder ich mache diesen Blog auf Deutsch & Englisch, oder gar nicht!

Nun, in letzter Zeit habe ich wieder ganz deutlich zu spüren bekommen (oder bekomme es auch immer noch zu spüren), dass ein Mensch mit einem Handicap einfach nicht (unbedingt) so belastbar ist, wie ein Fußgänger. Man braucht einfach auch für die alltäglichen Dinge länger, als ein Fußgänger es tut. Ist so.
Und wenn Fußgänger sich manchmal schon beschweren, dass der Tag doch nur 24h hat, wie soll es dann uns gehen?

Ich wollte mich kurz melden. Euch sagen, dass ich weiterhin bloggen werde. Ich werde mir die Zeit nehmen - denn DAS ist mein Herzensprojekt!
Bis Bald :)


I just want to write this Blogpost now - even though I always thought, that it would be different.
I have not uploaded a new Blogpost for some weeks - and there is a reason behind it.


I love blogging; especially on this Blog. But it is also a lot of work! I did not have time for this lately; and maybe I also did not have the strength to sit down after University & Work to write a new Blogpost in German + English.

On Lychee's Blog I still have been blogging; but only because I do not translate these Blogposts. However, I either blog on here in German & English or I won't blog anymore (at least not here)!

Well, lately I really felt that people with a disability are not so resilient as "Walkers" are. We even need more time for daily things. That is just the truth.
And if already "Walkers" often say, that the day has too little hours, what should we say?

I just wanted to upload something and tell you, that I will keep this blog alive ;). I will have more time for this Blog - because it is my personal project!
You will read from me soon again :)

-Laura

Montag, 27. März 2017

Jetzt barrierefrei (nicht) - Finally Acessible (not)

Hallo & Welcome back.

Ich möchte euch heute eine kurze Geschichte aus meinem Unileben erzählen. Passiert ist das ganze erst vor ungefähr 2 Wochen.

Ich hatte mal wieder einen langen Unitag und es war kalt draußen. So beschloss ich, den Weg durch die Uni zu nehmen weil der endlich wieder "offen" ist - es wurde nämlich umgebaut.
So machten wir uns auf den Weg und der uralte Lift wurde noch immer nicht ausgetauscht aber egal - das Ding fährt. Oben angelangt staunte ich erstmal nicht schlecht, neue Türen zu den "Klassenzimmern" und diese waren mit Glas umrahmt.
Doch Moment mal: Die Türen sind doch aufeinmal viel enger als sie es zuvor waren! Und wieso macht man Glasfronten wenn diese dann zugekleistert oder zugestellt werden - das hätte man sich sparen können und in breitere Türen investieren können. Nun, die Türen sind mir relativ egal. Klingt egoistisch, ist aber so. Ich habe in dem Gebäude fast nie Uni und wenn doch mal werd ich einfach eine Lösung finden müssen - aber Hey, es wurde im Jahr 2016 / 2017 umgestaltet und entspricht NICHT der Norm.

So gingen wir weiter - meine Assistentin und ich - und irgendwie musste sie mir mindestens 3 Glastüren öffnen. STOP: die waren vorher nicht da. Gibt es einen automatischen Türöffner? NEIN! Was soll der Blödsinn?
Das "i-Tüpfelchen" an dem Tag war dann, dass die neue und hochmoderne Brandschutztür unabsichtlich geschlossen war. Durchkommen? Geht wenn man eine sehr hohe Schwelle überwinden kann.
In den Tagen darauf war diese Tür noch öfter geschlossen - wie es mir Studienkollegen erzählt haben. Und die automatischen Türöffner an den (unnötigen) Glastüren gibt es immer noch nicht. 


Die Uni schlägt mit diesem Umbau die zuvor vorhandene Barrierefreiheit in die Flucht. Traurig, aber wahr.


I would like to tell you a story out of my Universitylife today. This happened to me about 2 Weeks ago.

I had another long Uniday and it was quite cold outside. So I decided to walk inside of the University - instead of outside & around the University.
Well, they just have rebuild most of it but they did not replace the old elevator. However, it is still working so I don't care. As soon as I have reached the first floor I saw the new "Classrooms".

Wait: the Doors seem to be quite small now! They have not been that small before all of this. Well, I can be quite happy because I  rarely have to use this classrooms - but if I have to I need to find a solution. But what I don't get: they started to rebuild in 2016 so why are the doors smaller than they have been before? This is NOT how it should be.
So we kept going - me and my personal assistance - and she had to open me a lot of (Glas)doors - at least 3 of them. STOP: There have not been any Doors before they started to rebuild everything. Is there an automatical door-opener for People with a Handicap? NO! Why are you doing that?

University was quite accessible before this process. But now it isn't so accessible anymore.

-Laura

Montag, 27. Februar 2017

Frühzeitig nach Hause - Going home early

Hallo & Welcome back.

Ich möchte heute über etwas schreiben, was vor allem die letzten Tage eine große Rolle gespielt hat. Das WC. Und zwar nicht nur barrierefreie WCs, sondern auch nicht-barrierefreie WCs.

Ich war die letzten Tage unterwegs. In zwei verschiedenen Unterkünften und in verschiedenen Restaurants & Cafés. Die barrierefreien WCs in den beiden Unterkünften hätten unterschiedlicher nicht sein können.
Beide waren barrierefreie WCs in barrierefreien Zimmern. Nun ja, das eine war trotzdem sehr eng und ich konnte es nur alleine nutzen, weil ich noch selbstständig aufstehen kann. Es wäre aber toll gewesen, wenn ein zweiter Haltegriff vorhanden gewesen wäre.
In der zweiten Unterkunft - ein Apartement - war das schon ganz anders. Das WC war im Bad integriert und einfach riesengroß. Es gab zwar scheinbar nur einen Haltegriff, aber einen zweiten mobilen Haltegriff konnte man in einem Kasten finden.

Nun ja, wir waren aber auch viel unterwegs. Und egal wo wir waren: die Räumlichkeiten waren alle mit Aktivrollstuhl erreichbar - man musste höchstens eine Stufe überwinden und das war mit Hilfe gut machbar. Aber leider waren die Toiletten keine richtigen barrierefreien WCs.
Man musste zwar nie eine Stufe überwinden - zum Glück - aber es war eng und ich war immer auf Hilfe angewiesen denn es gab auch keine Haltegriffe und ich konnte nicht direkt zum WC reinfahren denn dann hätte man die Türe nicht mehr schließen können.

Aber was ist, wenn das WC gar nicht erreichbar ist? Was bedeutet das dann für einen Menschen mit Behinderung, wenn er nicht aufs WC gehen kann?
Ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen, aber das ganze ist dann ziemlich doof. Eigentlich sollte man unter solchen Umständen nur Wasser trinken und keine alkoholischen Getränke oder sonstige Dinge die man nicht oft trinkt. Denn das führt meist dazu, dass man schneller auf die Toilette muss.
Wenn man dann die Toilette nicht erreicht heißt das, dass ich woanders hin muss oder am besten zurück nach Hause.
Und das würde dann bedeuten, dass mein Ausflug nur wegen einem nicht vorhandenen BehindertenWC frühzeitig beendet ist - und das ist richtig blöd!


Today I would like to write about something which has been part of the past few days. Toilets. Not only accessible and barrier-free toilets, but also non accessible toilets.

I was on the move the last few days. In two different sleeping-places and in different restaurants & cafés. The Toiletss without barriers in both sleeping-spaces could not have been more differently.
Both have been barrier-free Toilets rooms for people with a disability. Well, one was very narrow, nevertheless and I could use it alone because I can still get up independently. However, it would have been great if the second handhold had existed.
In the second sleeping space - an apartement - it was quite different. The Toilet was integrated in the bath and simply gigantic. Though there was apparently only one handhold, but one could find the second and mobile handhold in a cupboard.


However, well, we also were on the move a lot. And we had the same "problem" in every single place. The places have been accessible for the wheelchair which has to be pushed - and we only had to overcome a step once. Unfortunately the toilets were not really barrier-free.

Allthough we never had to overcome a step when we had to get to the toilets it has been really narrow every single time. I really did need help because there were no handholds and I could not get into the toilet with my wheelchair because then I could not close the door anymore.

But what is if the Toilet isn't accessible? What does that mean for a disabled person? 

I can only tell you from my experience - but if this happens to me it can be quite hard. I then usually only drink water and no things I usually do not drink at home - because if I do so I do need the toilet faster than normally.
And if I then really need a toilet I need to get to another place or back home.
And that would mean that my trip is over earlier than it should have been. And that only happened because of a non-accessible and barrier-free Toilet - that sounds quite stupid, right?



- Laura

Montag, 30. Januar 2017

Beruf barrierefrei - Accessible Job

Hallo & Welcome back.

Beispielbild für einen barrierefreien Zugang
Nachdem ich letzte Woche über meinen (nicht immer) barrierefreien Alltag geschrieben habe, würde ich heute gerne über meinen barrierefreien Berufsalltag schreiben.

Wie ihr vielleicht wisst, arbeite ich eigentlich schon die ganze Zeit seit ich studiere. Und natürlich habe ich auch Praktika im Zuge des Studiums absolviert.
Wenn mich Anfangs jemand wohin geschickt hat hab ich immer gleich gefragt, ob ich da wohl reinkomme. Die Antwort war oft: "Das siehst du dann, wenn du dort bist. Falls nicht, kannst du ja nichts dafür, dass der Termin nicht eingehalten werden konnte." - Gesagt, getan. Nur bei ganz wichtigen Terminen die man einfach unbedingt einhalten muss weil die Personen nicht so oft Zeit haben, hab ich vorher nachgefragt, ob ich da auch wirklich mit dem E-Rolli hinkomme.

Einmal wurde ich nach einem Termin noch auf einen Kaffee eingeladen. Ziel war das Lieblingslokal von dem Herren, mit dem ich damals den Termin hatte. Wir waren dort und standen schon vor dem ersten Problem: Eine Stufe! Man muss hier anmerken, dass es vorher bei unserem Termin um Barrierefreiheit ging. Bei diesem Lokal gab es dann aber rasch eine Lösung - der Nebeneingang war nämlich barrierefrei.

Mittlerweile geht es in meinem Hauptberuf ja täglich um Barrierefreiheit - um genauer zu sein um barrierefreies Reisen, barrierefreie Gastronomie, barrierefreie Freizeitangebote und vieles mehr. Da bin natürlich auch ich immer wieder mit Barrierefreiheit konfrontiert - und natürlich auch meine Vorgesetzte. Wenn wir uns zum Beispiel irgendwo besprechen wollen dann tun wir das fast immer in Klagenfurt im Büro, da dieses zum Glück barrierefrei ist.
Wenn wir wohin fahren wollen wird es oft schon schwieriger. Wir müssen checken, wie ich schnellstmöglich hinkomme - mit den Öffis ist das oft nicht möglich. Das heißt dann oft, dass ich auf den E-Rolli verzichte um mit irgendjemanden mitzufahren der meinen Aktivrolli ins Auto bekommt.

Was natürlich auch zum Job zählt, ist die Persönliche Assistenz. Wenn es keine schwergängigen Türen innerhalb eines Büros gibt, bräuchte ich deutlich weniger Assistenz. So muss die Assistenz die ganze Zeit bei mir bleiben - aber mir macht das nichts aus. Es ist immerhin ihr Job und wenn ich arbeite können meine Assistentinnen auch gerne mal was lesen. Wenn ich was brauche, sag ich ihnen eh Bescheid.

Barrierefreier Berufsalltag ist also auch nicht ganz so einfach. Aber ich bin da recht einfach gestrickt: wenn ich schon mal mit Rollstuhl reinkomme ist alles okey. Auf eine barrierefreie Toilette kann ich auch mal verzichten.
Natürlich würde ich gerne überall mit E-Rollstuhl hinkommen, aber das wird wohl noch etwas dauern.


Because I did write about my (not always) accessible daily life last week, I now would like to write about my accessible job.

As you may know I am working since I started going to university. And I also had to work some hours especially for my studies.
When they first asked me to go to an appointment I always asked if it is accessible. They then often have been answering: "You will see it as soon as you are there. If it is not you can not change it and it is also not your fault then." - Well, so I almost always went to appointments without asking anything. However, if I had an appointment with someone who hardly has time I did ask if it is accessible before getting there and then not getting in.

Once I got invited to drink a coffee after an appointment. We wanted to get into the favourite bar of the person. When we got there we were already standing in front of a step at the main-entrance. BUT we did find a solution really easy: the side-entrance has been accessible.

By now I do have a main job which is all about accessibility. That means, that I do have to work with accessibility each day - and so does my boss. If we do have a meeting we usually have it in our office in Klagenfurt because it is barrier-free. 
If we have to drive in any other place we always have to check how I can get there really fast. That often does not work with public transport. That then means that I have to take my wheelchair in which I have to be pushed because then someone with a car can bring me to the appointment.

What is also part of my job is my personal assistance. If an office has no sluggish doors I would need less assistance. If not the assistance has to stay next to me almost all the time during my working hours. However this is no problem because when I do work they can read something or do anything else as long as they are close enough so that they hear me if I need something.

As you can tell it is not so easy to have an accessible & barrier-free job. However I am also that kind of person who is happy if she can get to the appointment. I can wait for an accessible toilet at least for some hours.
However I would love it if everything would be accessible for my electronical wheelchair.

-Laura

Montag, 23. Januar 2017

Barrierefreier Alltag - Accessible Daily life

Hallo & Welcome back.

Als ich letztens mal wieder in einem nicht barrierefreiem Lokal essen war (Stufen im Eingangsbereich) hab ich mal darüber nachgedacht, wie barrierefrei mein Leben eigentlich ist. 

Ich schreibe hier ja wöchentlich über meine Erlebnisse in Bezug auf Barrierefreiheit. Was geht mit dem Rollstuhl, und was geht eben nicht.
ABER ich sage ja ganz gerne: "Barrierefreiheit beginnt in den Köpfen der Mitmenschen". Warum?

Auch wenn manche Dinge in meinem Umfeld nicht barrierefrei sind, lasse ich mir diese nicht nehmen. Mit meinen Freunden, meiner Familie und meinem Umfeld finde ich meist eine Lösung.
Nur weil es beim Lokal eine Stufe gibt, heißt es nicht, dass ich da nicht hingehe.
Nur weil die Discothek oder die Lieblingsbar mal wieder nicht stufenlos erreichbar ist, heißt es auch hier nicht, dass ich nicht ausgehe.

Was ich gar nicht mag? - Ich mag es nicht, wenn ich das nicht vorher weiß. Ich rufe sehr oft bei Betrieben an und frage nach. Oft sagen diese mir dann, dass alles kein Problem wäre. Es wird aber zum Problem, wenn sie geschwindelt haben. Denn wenn ich vorher eh extra anrufe und so eine Auskunft bekomme, tauche ich ziemlich wahrscheinlich mit E-Rollstuhl auf. Und dann wird es halt kritisch.
Wenn ich es aber weiß, wird dieser Ort eben nur mit Aktivrollstuhl besucht. Ich fahre eigentlich auch immer mit Aktivrollstuhl in den Urlaub, weil man dann mit ein paar starken Männern einfach überall hinkommt.

In meinem Alltag gibt es viele Dinge, die mit dem E-Rollstuhl nicht erreichar sind.
Dazu gehören die Wohnorte meiner Eltern (zumindest noch!), die Tierarztpraxen welche ich nutze, die Discotheke welche ich gerne besuche, einige Wohnungen meiner Freunde, und sicherlich noch vieles mehr.
Dazu kommt, dass fast alle Restaurants in die ich gerne gehe, zwar meist mit E-Rollstuhl erreichbar sind, aber eben kein passendes BehindertenWC haben.
TROTZDEM möchte ich auf diese Dinge nicht verzichten. Es ist klar, dass ich meine Eltern besuche. Meinen beiden Tierärzten vertraue ich (einer in Klagenfurt, einer in Hermagor) und da überwinde ich auch gerne diese eine Stufe. Und so geht es mir auch mit den anderen Dingen.

Aber das alles heißt nicht, dass ich es nicht gerne anders hätte. Es würde vieles einfacher machen, wenn all diese Dinge barrierefrei wären. Ich könnte immer selbst hinrollen - ohne fremde Hilfe. Denn den Aktivrollstuhl kann ich nicht selbst bedienen.
Ich mache die Menschen natürlich auch darauf aufmerksam, aber ich kann es nunmal nicht ändern. Und ich möchte auch nicht aufgrund von fehlender Barrierefreiheit mein ganzes Leben umkrempeln, solange es auch so geht!


When I recently went out for lunch in a non-accessible restaurant I was thinking about my daily life and how barrier-free it really is.

I do write about my experiences concerning the life with a wheelchair on this blog - weekly. What can I do with the wheelchair, and what I can not do. 

BUT I always like to say: "Accessibility is beginning in the heads of the people". Why?

Even if some things in my daily life are not barrier-free, I would not want to miss them. My family and my friends do find a solution. Only because there is a step to get into a bar, I wouldn't say that I don't want to go in. Only because the disco is not wheelchair-accessible it doesn't mean that I do not go out.

But there is something I don't like: If I call at a place to ask if they are barrier-free and if they tell me that everything will work, it is starting to get a problem. Because I then tend to arrive their with my electronical wheelchar. And then I do get angry.

If they would have told me that it is not accessible I would have gotten their with the wheelchair in which I have to be pushed.
I also only go on vacations mostly with this one because then you can reach nearly everything if you have strong men with you.

In my daily life are many things which are not accessible for my electronical wheelchair.
The places where my parents live (at least right now they are not accessible), the vet's I go to are not accessible, the discos and bars I usually visit are not accessible, and even some apartements of my friends are not accessible. And there are probably even more things which do not come in my mind now.

And in addition to that most of the restaurants I usually visit are accessible with my electronical wheelchair, but they do not have a barrier-free toilet.
NEVERTEHLESS, I would not want to miss any of these things. For me it is normal to still visit my parents, to go to the vet's I trust. And thus it goes for all the other things.

However that does not mean, that I do not like accessibility. I would love to have everything accessible for any wheelchair-user. That would also mean that I would not need so much help anymore. Of course I tell the people that it would be better if they would be accessible, but I also can not change their building-situation right now.


-Laura

Montag, 16. Januar 2017

Schnee; und jetzt? - Snow; what to do now?

Hallo & Welcome back.

Im Moment habe ich eigentlich viele Ideen für Blogposts. Aber ich möchte ein aktuelles Thema aufgreifen.
Wenn ihr meinen Blog schon länger lest wisst ihr vielleicht, dass ich der totale Sommertyp bin. Doch im Moment haben wir nun mal Winter!
Und zu Winter gehört auch Schnee - mein Hassobjekt *haha*.



Nun hat es vergangen Dienstag schon ganz leicht geschneit - es war aber eher so ein Schneenieseln. Ich habe mich total gefreut (ja das tat ich wirklich!) weil es Lychee's erste Begegnung mit Schnee war und es auch so wenig war, dass ich noch problemlos rauskam.
Freitag kam dann aber erst der richtige Schnee. Zum Glück hatte ich meine Assistentin den ganzen Tag eingeteilt und für Abends noch eine meiner Nachbarinnen eingeteilt - irgendwer muss ja mit Lychee rausgehen wenn ich nur mehr bis vor die Haustüre komme weil da noch ein Dach drüber ist.
Nun ja, ich bin halt manchmal doch bis zur Haustüre mitgegangen einfach um zu sehen, wie es Lychee gefällt.
Und ich muss zugeben: im Innenhof hätte ich auch keine Probleme gehabt, mit Lychee spazieren zu gehen - zumindest mit dem E-Rolli. ABER ich hätte dann das ganze Wasser mit in die Wohnung gebracht und das wollte ich vermeiden.

Am Samstag - als der Schnee zumindest bei uns im Innenhof - nur mehr auf der Wiese lag und die Sonne schien wollte ich mit Lychee ans Seeufer fahren und dort ein bisschen mit ihr spazieren gehen.
Doch leider war keine einzige Bushaltestelle befahrbar - auf jeder lag einiges an Schnee. Und auch die Übergänge von einem Gehsteig zum anderen waren mit Rollstuhl nicht überquerbar - einige Gehwege waren gleich gar nicht geräumt!

Mich nervt das. Nicht nur, weil ich Lychee gerne auch mal körperlich auslaste, sondern auch, weil ich somit eigentlich in meinem Innenhof eingesperrt bin, bis der Schnee weg ist! Dabei soll es ja wieder schneien..
Außerdem muss ich irgendwann auch wieder zu Uni - mal sehen ob das klappt!
Wem auch immer diese Gehwege gehören - oder die Bushaltestellen: man hätte das schon anständig räumen können wenn ich sehe, wie gut bei uns der Innenhof geräumt ist - an dieser Stelle: DANKESCHÖN :)



I do have many ideas for new blogposts right now. But today I would like to write about an actual topic.
If you are reading my blog already for some time you may know, that I do love summertime. But right now it is wintertime!
And if it is wintertime it is clear that snow will fall - unfortunately *ahahah*.

The first snow already fell last tuesday - but it was just a little bit and I was happy about it because it was Lychee's first snow and it wasn't a lot so that I could go out with her.
Then on Friday the snow came back to Klagenfurt - but this time for real. I was lucky because I had my assistance with me the whole day and so someone could make the walks with Lychee.
And one of my neighbours is also going for walks with Lychee if I can not do it - I am so lucky to have so many nice people around me!
Well, I could just follow them to the main entrance - because there is still a roof which protected me from all the snow. And I really wanted to see how Lychee likes the snow.
And I have to admit: I could have gone for walks in our courtyard - at least with my electronical wheelchair. BUT I did not do so because then I would have brought all the water into my apartement.

Then on Saturday - when no snow was falling anymore - I wanted to go to the lake with Lychee; just for a long walk in the sun. Unfortunately no bus stop was free from snow. And also the passings from one sidewalk to the other was not free from snow. And some sidewalks have not been clean at all!

This is something that makes me unhappy. Not only because I would love to make long walks with my dog, but also because I am somehow now closed into my courtyard until the snow is gone! And well, as far as I know some more snow should come..
Furthermore I really have to go to university again - I am not sure how this is going to work!
Whoever should have been cleaning all the sidewalks and the bus stops - please do it! I do not see any excuse as even the courtyard of private apartements is free from snow - in this case I would like to say: THANK YOU :)

-Laura

Montag, 2. Januar 2017

Smartphone aus - Phone off

Hallo & Welcome back.

Dieses Thema hat nichts mit Barrierefreiheit zu tun, aber mir kommt vor, dass vor allem Menschen mit einer Beeinträchtigung oft mehr Ruhe brauchen da ihre Energie schneller aufgebraucht ist.

Während den Feiertagen beziehungsweise allgemein während meinen Ferien habe ich versucht neben meinem Job auch mal abzuschalten. Dazu zählte auch, mich aus gewissen Sozialen Netzwerken auszuloggen, und einfach mal beim rausgehen das Smartphone im Haus zu lassen.

Leider wird das Smartphone in unserem Alltag immer wichtiger. Ich habe sogar zwei, da ich Beruf und Privat trenne.
Heutzutage finde ich das ganz wichtig. Denn selbst wenn einige von euch die Auswirkungen von dem ständigen "Online-sein" noch nicht bemerken, ich tue es.
Bei mir persönlich entstehen vor allem auch dadurch leichte Kopfschmerzen.

Gebt auf euren Körper acht, denn ihr habt nur einen!

Doch was könnt ihr stattdessen tun? - Trefft euch mal in der realen Welt mit euren Freunden; vor allem mit denen, die ihr nicht so oft seht und mit denen ihr sonst nur schreibt.
Geht raus in die Natur, spaziert ein bisschen herum - dafür braucht man nämlich keinen Hund.
Macht einmal einen Spieleabend mit euren Freunden und/oder eurer Familie!
Oder geht einmal aus; nur etwas trinken oder essen. Man muss ja nicht immer gleich feiern und total abstürzen.


This has nothing to do with accessibility, but I do feel like that especially disabled people sometimes need more rest because their energy is used up faster.

During the holidays or even now during my free-time from university I tried to logg off. That also meant, that I logged off some social networks and I left my smartphone at home when I went out.

Unfortunately the Smartphone is already used a lot during our daily-life. I even have two of them because I seperate my Job and private life.
Nowadays I do feel like it is really important to logg off sometimes. Because even if you do not feel the aftermath now, I do feel it.
I personally get headache from being online everytime.

Be careful with your body, it is the only one you have!

But what could you do without your Smartphone? - Meet your friends; especially those you do not see so often and usually only chat with (via Facebook or other social networks).
Go out for a walk - you do not need a dog for that.
Make a game-night with your friends and/or family!
Or go out once; just drink something or eat something. You do not need to party the whole night.

-Laura

Freitag, 30. Dezember 2016

Ziele für 2017 - Goals for 2k17

Hallo & Welcome back.

Morgen ist schon der letzte Tag des Jahres 2016 und ich möchte euch natürlich einen Guten Rutsch ins neue Jahr wünschen!

Außerdem möchte ich euch ein bisschen was über das kommende Jahr erzählen; obwohl ich noch nicht viel geplant habe :)

Ziele für 2017:
  • Meine Wohnung fertig einrichten (ja, ich habe alles - würde aber gerne noch etwas austauschen / neu kaufen)
  • Lychee weiterhin ausbilden damit wir bald die Prüfung machen können (sofern sie sich gesundheitlich eignet)
  • Studieren
  • Lychees Facebook und Instagram Seite am laufenden halten
  • Weiterhin leidenschaftlich bloggen
  • Geld sparen
  • Urlaub fahren - aber ich weiß nicht wohin & ob ich Zeit habe
  • Gesund leben; also einfach auf meinen Körper achten
  • Mir die Haare endlich wieder wachsen lassen & sie nicht zu oft färben :D
  • Weiterhin beim Kärntner Landesjugendchor singen
Ich möchte mich auch nochmal bei euch allen bedanken! Danke, dass ihr meinen Blog lest und somit in gewisser Art und Weise Barrierefreiheit unterstützt und euch für das Thema interessiert!
Viel Glück für das kommende Jahr und ich hoffe, ihr lest weiterhin mit.



Tomorrow is already the last year of 2016 and of course I do wish you only the best for 2017!

Of course I would like to tell you a little bit of my plans for 2017; even though I did not plan anything until now :)

Goals for 2k17:
  • Rearranging my apartement (yes, I do have everything - but I would like to change some things / buy new things)
  • Train a lot with Lychee so that we can do the examination as soon as possible (at least if she is healthy)
  • Studying
  • Keeping Lychee's Facebook and Instagram updated
  • Blogging
  • Saving money
  • Driving away for Holidays - but I have no idea where to go & if I have time
  • Living healthy; keeping an eye of my body
  • Growing my hair & not colouring it too often :D
  • Still singing at Kärntner Landesjugendchor
I still would like to say Thank You to all of you! Thanks for reading my blog and thanks for caring about accessibility. 
Happy New Year and I hope that you keep reading my blog.

-Laura

Montag, 14. November 2016

Journalismus & das perfekte Hotel - Journalism & the perfect hotel room

Hallo & Welcome back.

Letzte Woche war es endlich so weit! Ich war in Wien und habe den Journalistinnenkongress 2016 besucht - dieser fand im Haus der Industrie statt.

Doch erst zurück zum Anfang: ich habe mich vor einigen Monaten beim #JoKo2016 (unter diesem Hashtag haben wir getwittert) beworben um als YoungStar teilzunehmen - und es hat auch gleich geklappt.
Wie ihr vielleicht wisst (vielleicht hab ich es mal erwähnt) nenne ich meine Beeinträchtigung immer am Ende einer Bewerbung. Im Oktober habe ich dann noch einmal bei der Ansprechperson die die YoungStars hatten gemeldet und nachgefragt, wie barrierefrei das Haus der Industrie sei.
Sie hat mir recht schnell zurückgeschrieben und gemeint, dass es vielleicht besser wäre wenn ich mit dem Aktivrollstuhl komme, da das Haus der Industrie doch ein altes Gebäude ist.

Ich war total positiv überrascht. Okey, der Lift wär vielleicht zu klein gewesen für meinen Elektrorollstuhl. Aber das RollstuhlWC war einfach total groß - da bin ich eigentlich anderes gewöhnt. Und ich musste auch keine einzige Stufe überwinden - denn über den Lieferanteneingang gab es gar keine Probleme.
Ich bin aber froh, dass vorher abgeklärt zu haben. Denn beim Journalistinnenkongress waren viele Menschen  und mit E-Rollstuhl ist man unter vielen Menschen immer aufgeschmissen; mit Aktivrollstuhl kommt man einfach leichter durch.

Zum Tag selbst: Ich hatte große Erwartungen; und diese wurden übertroffen. Der Tag war toll, ich hab viel gelernt und hoffe, nächstes Jahr wieder teilnehmen zu können (wenn ich mich richtig erinnere, findet der #JoKo2017 am 7. November statt).

Und jetzt kommt das Beste: unser Hotel war nicht weit weg. Wir konnten zu Fuß zum Haus der Industrie, und die U-Bahn Station war auch gleich ums Eck. Das Hotel: Motel One Wien Staatsoper.
Ich hab ja in Deutschland schon (notgedrungen) in einem Motel One übernachtet und zwar ein modernes Zimmer erwartet, welches aber eher klein ist. Doch ich wurde überrascht: wie man auf den Fotos sehen kann war das Zimmer riesig; auch mit E-Rollstuhl kein Problem. Und ein großer Pluspunkt war der automatische Türöffner beim Hotelzimmer!













Last week I finally went to the #JoKo2016 - a congress about woman who work as journalists. It took part in Vienna in the "Haus der Industrie".

 
I did have contact with one person because of the accessibility in the house where the congress took part. She actually wrote me that I should come with my wheelchair which has to be pushed because it is an old house.

However we had no problems! The elevator is probably too little for my electronical wheelchair - but it was great with the red wheelchair which has to be pushed. And the toilet for disabled once has been huge - I am not used to that!
But I am still happy that I got in contact with one person some weeks before the congress took part - a lot of people have been there and I am happy that I did not go there with my electronical wheelchair as it is always hard to drive through a crowd of people without hurting anyone.

The congress took part on Wednesday (9th fo November) and I had some expectations. And the day has been great and I did learn a lot and I hope that I can go to the #JoKo2017 (it will take part on the 7th of November 2017).
 
And now lets get to the best thing: Our hotel has not been far away from the "Haus der Industrie", and even the Undergroundstation was not far away. The hotel: Motel One Wien (Vienna) Staatsoper. I already slept in a Motel One back when I was in Germany and I did expect a room which is quite modern but little. But I have been positively surprised: As you can see on some of the pictures the room was huge; I had no problems with my electronical wheelchair. And the room even had an automatical door opener!

-Laura