Hallo & Welcome back.
Ich möchte euch heute einmal von einer guten Bekannten erzählen. Sie ist gleich alt wie ich, kommt aus der Steiermark - in der Nähe von Graz - und sitzt ebenfalls im Rollstuhl. Für diesen Blogpost nennen wir sie mal MARIA!
Maria hat die Schule abgeschlossen und möchte nun studieren. In Graz. Sie wohnt allerdings etwas weiter weg von Graz wodurch sie auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen wäre da sie selbst nicht Auto fährt. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind jedoch nicht barrierefrei. Daher wollte Maria wieder auf den Bus zurückgreifen, der sie auch in die Schule gebracht hat. Aber leider wird das nicht mehr bezahlt. Sie und ihre Familie müssten also pro Woche 650€ zahlen - nur für den Bus der sie nach Graz bringt. Dort müsste sie aber vielleicht auch noch des öfteren die barrierefreien Öffis benutzen und für die muss sie ja auch zahlen. Maria ist sprachlich talentiert und möchte studieren um später auch arbeiten zu können - jedoch ist das ziemlich schwierig da niemand die Kosten für den Bus übernehmen will. Würde die angehende Studentin jedoch eine Werkstätte für Menschen mit Behinderung besuchen würde man ihr den Bus sofort zahlen! - Tolle Vorstellung von Inklusion (das ist nun meine eigene Meinung dazu)
Das nächste ist, dass Maria eigentlich eine Assistentin hätte auf die sie sich schon lange verlassen kann. Diese war auch schon bei dem Verein woher Maria ihre Assistenz jetzt bekommen würde. Siet einiger Zeit ist sie es nicht mehr, würde sich aber wieder bei dem Verein anmelden um Maria im Alltag zu helfen.
Doch der Verein möchte, dass Maria die Leute nimmt, die schon dort gemeldet sind. Das versteh ich zwar aus gewissen Gründen, trotzdem muss man sagen, dass Maria mit ihrer derzeitigen Assistentin wahrscheinlich länger zusammenarbeiten würde als mit jemanden, der ihr vielleicht nach den ersten zwei Wochen gar nicht passt!
Maria und ihre Familie haben schon alles probiert, um diese Probleme zu lösen. Mittlerweile wurde die Behindertenanwaltschaft in der Steiermark mit ins Boot geholt!
I found out that this is kinda hard to translate. But I will try.
So this is the story of a friend from Styria. She is my age and starts to go to the university now. She sits in the wheelchair too. Let's call her Maria.
So since she finished school and is very talented when it comes to languages Maria would like to study at the university in Graz. Unfortunately she is not living in Graz, but nearby. However the transfers which could bring to Graz are not barrier-free. So when she still went to school there was a bus which brought her to school. Now they won't pay it anymore which means that her family would have to pay 650€ for each week. That is - of course - impossible.
If Maria would visit a workshop for handicapped people the bus would paied! That's not what I call inclusion!
And there is also another problem. Maria has a carer which she knows already for a few years. She would love to have her by her side as they already know each other very good. But the association from which she would get the assistance don't want Maria to take this lady. They want her to take someone else who already works there. Of course this is unfair!
A lawyer has been contacted already!
-Laura
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Montag, 21. September 2015
Montag, 20. Juli 2015
Was ich mir denke - What's my point of view
Ich bin derzeit auf Reha. Wissen vielleicht einige von euch da man es vor allem auf Twitter sicherlich schon mitbekommen hat.
Und da ich im Moment nichts aktuelles zum Thema Barrierefreiheit erlebt habe - zumindest nichts, was einen eigenen Blogpost verdient. Deshalb wollte ich heute einfach mal meine Gedanken in diesem Blogpost zusammenfassen.
Reha hat sich irgendwie doch zum guten gewendet obwohl ich am ersten Tag schon wieder heim wollte.
Mit meiner Zimmernachbarin komme ich klar, aber es ist nicht das beste was mir passieren konnte.
Ich bin zum Glück fast gleichzeitig mit einer Freundin vom letzten Jahr hergekommen und so kann ich eigentlich jeden Abend bei einem guten Glas Wein abschalten.
Besuch bekomme ich jedes Wochenende, manchmal auch unter der Woche von Verwandten die in der Nähe wohnen oder eben von Leuten die letztes Jahr hier waren und auch hier in der Nähe wohnen.
Der Therapieplan ist gut. Leider muss man immer wieder daran erinnern, was man alles braucht.
Ausruhen kann ich fast nie, da meine Zimmerkollegin immer redet wenn sie da ist. Aber gut, ich steh die nächsten Wochen schon noch durch - irgendwie.
Oh und da fällt mir was ein.
Bäder hier wurden noch immer nicht verbessert. In keinem Bad seh ich mich im Spiegel obwohl wir hier auf einer Reha sind. Spiegel in den Einzelzimmern sind besser - weiß ich weil ich dort war.
Frage: Wie soll es in anderen Institutionen mit den barrierefreien WCs und Bädern funktionieren, wenn es nicht einmal in einer Rehaklinik klappt?
Nun ja, es ist Montag und mir stehen ein paar Tage voller Therapien an - hoffe ich zumindest.
Ich verabschiede mich nun, um nicht zu spät zur nächsten Therapie zu kommen.
Zum Foto oben noch eine kurze Erklärung: die einzigen Blumen, die ich heuer bisher bekommen habe aber eigentlich schöner als jeder Blumenstrauß den ich letztes Jahr bekommen hab.
As some of you may know I am on rehabilitation again. And as nothing special happened I just wanted to write down my thoughts.
Rehabilitation changed in a good way even though I wanted to go home on the first day already.
I am okey with my roommate but still it's not the best thing that could have happend to me.
I am happy that I came nearly at the same time with one of my friends from last year. So we are meeting nearly every night for a nice talk and a glass of wine.
I have visitors here every week. Sometimes it is someone from the fam or sometimes it is someone I know from last year.
The plan is full with therapies which is good even though I have to remind them kind of often about what they shouldn't forget.
I can barely take a break as my roommate is talking nearly 24 hours a day. But okey - I can do this I guess.
Ah something just came on my mind.
The bathrooms haven't been changed yet. The mirror is still too high for people sitting. The only once I see myself in are those in the single-bed-rooms.
Question: How should Toilets and bathrooms be barrier-free in other places if they are not even on a rehabilitation?
Well, it is Monday and I going into a week full of therapies - at least I hope so.
I am saying goodbye now as I don't wanna get there too late.
Just a word to the picture: the only flowers I got until now and they are probably more beautiful than any flowers I got last year.
-Laura
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