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Montag, 29. Dezember 2014

Jahresrückblick - 2014 review

Hallo & Welcome back.

Am Mittwoch wird ins neue Jahr gefeiert und ich dachte mir - um dieses Jahr gebührend abzuschließen - gibt es heute einen Jahresrückblick.

Ich muss sagen, dass ich finde, dass dieses Jahr echt toll war. Aber schauen wir uns das mal genauer an:

Positiv:
  1. Die Singwoche mit Chorleiterschulung
  2. Das Interview mit der Kleinen Zeitung über meinen Blog
  3. Die Fragerunde von jule-stinkesocke und wuselkind
  4. Abgeschlossene Matura
  5. Meine Maturareise in den Vereinigten Staaten
  6. Meine erste Reha & die positiven Ergebnisse
  7. Meine Reise in meine Lieblingsstadt London
  8. Mein Umzug in eine Unistadt
  9. Die Chippendales live sehen
  10. Meine 3!!! (ja einige von euch kennen bisher nur die Eule) neuen Tattoos
  11. Mein Blog wurde im "Kärntner Monat" gefeatured

Negativ:
  1. Dass ich bei der Mathe - Matura 2x antreten musste. Also schriftlich hab ich versemmelt und dann musste ich es mündlich nochmal versuchen :D
  2. Mein Hamster ist gestorben während ich in der Steiermark auf Reha war.
  3. Ich hab meine Haare zuuu kurz geschnitten :(

Wie ihr also sehen könnt, war das Jahr echt durch und durch positiv. Diese 3 kleinen Punkte sind ja nicht so schlimm. Haare wachsen wieder und ich kann mit den kurzen Haaren ein paar neue Sachen ausprobieren :)
Aber ich möchte mich noch bei euch bedanken. Ohne euch, meine Leser, wäre ich mit diesem Blog nicht so weit gekommen. Und es freut mich besonders, dass ich euer Interesse wecke und ihr vielleicht nun auch etwas ändern wollt.
Ich hoffe, ihr bleibt auch im neuen Jahr meine treuen Leser und ich wünsche euch ALLES ALLES GUTE & einen GUTEN RUTSCH!


So I thought it'd be nice to review the last 12 months. I think this is a good way to end this year :)

Before I start I would like to say that I think, that this year has been amazing. Much better than the last one. But we'll see :)

Positive:
  1. The choirweek in february
  2. The interview with "Kleine Zeitung" about my Blog
  3. The big questionnaire from two german + handicapped bloggers
  4. Graduation (A-level)
  5. My trip to the USA
  6. My first rehabilitation with a lot of positive results
  7. My (second) trip to London (favourite city)
  8. Moving to a new city
  9. Seeing the Chippendales live
  10. My 3!!! (you've seen only the owl) new tattoos
  11. My blog has been featured in the "Kärntner Monat"

Negative:
  1. I had to do the final exam in maths two times because I didn't pass the written exam. But I passed the oral one :)
  2. My hamster died while I've been in Styria for rehabilitation
  3. I cut my hair too short I guess :D

As you can see this year has been very positive. There are only 3 negative points but not as negative as one year ago! And now that my hair is short I can try out some new things :)
But what I'd like to do now is saying thank you to all of you; without you I wouldn't be were I am today. And I'm so happy that you are part of this project, because I know that I can inspire some of you with my idea of changing something in this world.
I hope that you'll stay also throughout the following year (2015) and I'd like to wish you all the best for the new year; HAPPY NEW YEAR!

-Laura

PS: Es kann sein, dass ich schon ein paar positive/negative Punkte vergessen habe, aber das ist doch total egal.
PS: It's possible that I forgot to say a few things but that doesn't matter.

Montag, 8. Dezember 2014

Leben ohne Barrieren? Träumt weiter! - A life without barriers

Hallo & Welcome back.

Letzten Mittwoch ging es im Weltjournal um "Leben ohne Barrieren" und ich muss sagen, ich bin noch enttäuschter als ich es eh schon war. Nicht vom ORF, sondern von Österreich.

Ich habe ja schon oft gesagt, dass es in vielen anderen Ländern viel besser ist.
Ich beziehe mich jetzt auf das Weltjournal und nenne einige Beispiele:

  • Schweden: Fast jeder Student arbeitet als Persönlicher Assistent und die Kosten dafür übernimmt der Staat bzw. der Steuerzahler. So werden Arbeitsplätze geschaffen + Behinderte können ihr Leben normal weiterführen.
  • Spanien: Menschen mit Down-Syndrom gehen dort ganz normal zur Schule!
  • USA: Es gibt dort die weltweit einzige Universität für Gehörlose. So gut wie alle Medien (auch das Telefon!) können von den Gehörlosen problemlos genutzt werden (der ORF zum Beispiel bietet nur 60% des normalen Programms auch für Gehörlose an) UND es gibt seit den 60er Jahren das Gesetz der Barrierefreiheit! 
  • Kanada: Ungefähr die selben Regeln wie in den USA
Was mir so gut gefallen hat war, dass ein Beeinträchtigter aus den USA gesagt hat "Man kann im ganzen Land ohne gröbere Probleme reisen". Das ist bei uns nämlich NICHT möglich.

Und irgendwie hat der Bericht meinen Gedanken nur bestätigt. Und zwar ist es der Gedanke, irgendwann einmal auszuwandern. Am liebsten in die USA.
Auch wenn es viele Gesetze in Österreich zwar mittlerweile schon gibt, sind viele Dinge noch nicht umgesetzt. Und es wird sicher eine ganze Weile dauern bis alles so ist wie man es sich wünscht.

Außerdem werden viele sicher auch auf Umbauten & co verzichten und einfach hoffen, dass nie ein Mensch mit einer Behinderung kommt. Und falls dieser dann doch kommt wird wahrscheinlich geklagt.
Nur dauert das ja dann auch wieder eine halbe Ewigkeit und bis dann umgebaut wird sind eh einige Jahre vergangen.

Und ICH möchte NICHT in einem nicht-barrierefreien Land alt werden wenn ich weiß, dass es auch anders geht.


So last week there was something on Austrian TV about a "Life without barriers".
Of course I had to watch it even though now I'm more disappointed than I've been before.

They just said what I always think; Austria isn't a great place for a barrier-free life.
During this TV "show" they talked about a view better places which I would like to take as an example now:


  • Sweden: Nearly every student works as a personal assistant and the state pays it. That's how they create workplaces.
  • Spain: People with Down-Syndrom are able to go to school just like every other child does.
  • USA: They have the one and only university for deaf(s). They can also use the media without any bigger problems (YES even the telephone). And they have to have barrier-free streets, buildings etc. since the sixties.
  • Canada: Same rules as in the USA.
What I found kinda interesting was, that one disabled man said: "You can move around the USA without any bigger problems even when you're handicapped." And that's something you CAN NOT do in Austria.

So even though we have some better rules now I don't think that a lot will chance because some people don't want to chance our state!

And I don't want to grow old in a not barrier-free state when I know that there's something better out there.

-Laura

Montag, 24. November 2014

lauraimrolligoesUSA: Fliegen in der Business Class

Hallo & Welcome back.

Ich muss zugeben, dass ich nicht wusste worüber ich heute schreiben soll. Keine Ahnung wieso. Aber ich möchte nicht schon wieder über das Thema Behindertenparkplätze schreiben, und viel mehr ist im Moment nicht passiert.
Da hab ich das neueste Video von Luisa (Styleroulette) gesehen und mir ist eingefallen, dass ich euch noch nie wirklich viel von meinem Flug in der Businessclass erzählt hab.
Also los geht es mit einem sehr spannenden Erlebnis.

Als ich und meine Eltern auf dem Weg in den Flieger waren war ich schon etwas aufgeregt. Mein erster Langstreckenflug! Und ich wusste ja nicht wie das ist mit den Toiletten etc.
Aufjedenfall kamen wir dann in den Flieger und das erste was uns negativ auffiel war, dass genau bei meinem Platz die Armlehne nicht beweglich war. Dies stellte natürlich eine große Herausforderung dar da es schwer für mich war aufzustehen.
Als nächstes fiel uns auf, dass genau bei unseren drei Plätzen die Fernseher nicht funktionierten. Na toll! Was tut man dann bitte bei einem 11 Stunden Flug? Ich hatte zum Glück mein Handy voll geladen um Musik zu hören.
Aufjedenfall habe ich dann mal einen Baileys getrunken und dann erstmal geschlafen. Als ich nach ca. 2 Stunden Flug wieder wach war musste ich auf die Toilette. Es gibt zwar einen Boardrollstuhl, aber da die Toilette nicht weit weg war war das ja kein Problem. Nur das Aufstehen war ein Problem.
Ich habe dann mit meinem Stiefvater den Platz gewechselt und kurz darauf kam eine Stewardess und meinte "Wir wären dann so weit". Ich war total verwundert und meine Eltern haben mir ganz leise gesagt, dass wir in die Businessclass wechseln.
Da die Businessclass fast ganz vorne ist und wir fast ganz hinten waren haben mich die zwei männlichen Flugbegleiter mit dem Boardrollstuhl nach vorne gebracht.
Da wird man doch glatt von zwei hübschen Männern durch den Flieger in die Businessclass transportiert. NICE!

In der Businessclass angekommen musste ich als erstes diese Technik testen. Das war soooo lustig. Und man konnte so gut schlafen weil einfach fast nichts los war. Und der Fernseher funktionierte auch.
Der einzige Nachteil ist, dass die größere Toilette eben ganz hinten ist. Ich konnte aber die kleine Toilette auch nutzen da ich ja ein wenig gehen kann.
Ich habe nun hier ein paar Fotos von der gemütlichen Businessclass von Lufthansa. Sehr cool und einfach der perfekte Start in den bisher längsten Auslandsaufenthalt den ich gemacht habe.
Ich hoffe, dass längere folgen werden.




To be honest I didn't know what to write about today until I saw Styleroulette's video. Because of the video I remembered that I still wanted to write something about my experience with Lufthansa and their businessclass.

So when we went into the airplane we had two problems: first of all the arm-rest didn't move and our TV's didn't work. So standing up was kinda hard for me and that's why I changed seat with my stepfather.
But after 2 hours the stewardess came and told us that they're ready. I didn't know what she was talking about until my parents told me that we've been upgraded to the businessclass.
Two men brought me to our seats with the boardwheelchair and that was nice :D
So what you see above are some pictures from the businessclass.
My first long-time holiday started with an amazing long-time flight.

-Laura



Donnerstag, 7. August 2014

lauraimrolligoesUSA: Essen in Amerika

Hallo & Welcome Back.

Dir ist vielleicht bekannt, dass das Essen in Amerika anders schmeckt als bei uns.
Ich muss zugeben dass dies auch stimmt. Wie du vielleicht weißt esse ich ja normalerweise kein Fleisch weil es mir nicht schmeckt.
Am zweiten Abend in Los Angeles haben meine Eltern Fleisch bestellt und so davon geschwärmt, dass ich es probieren wollte. Also habe ich das auch getan - daraufhin habe ich das Essen in Amerika richtig genossen und des öfteren Fleisch gegessen.
Was ich alles so gegessen habe siehst du in diesem Blogeintrag.


You may know that Food tastes a little different in America. 
I have to admit that this is true. You may know that I don't eat meat because I don't like how it tastes.
Anyway my parents ordered some meat the second evening in America and adored it so much that I had to try it.
I loved the taste of it and so I ate some meat in America.
Today you can see what I actually ate.






























-Laura

PS: Ja ich bekomme auch Hunger beim Ansehen der Bilder.
PS: Yes now, after seeing these pictures, I'm hungry too.

Montag, 4. August 2014

lauraimrolligoesUSA: Los Angeles

Hallo & Welcome Back.

Zuerstmal ein Wort zu diesem Blogeintrag: Ich werde ab jetzt versuchen meine Blogeinträge auch auf Englisch zu schreiben. Du musst dabei bedänken, dass ich zwar Matura in Englisch gemacht habe ABER diese eben nur mündlich UND mein Englisch ist nicht perfekt. Meine Freunde haben mich aber trotzdem dazu ermutigt auch auf Englisch zu schreiben weil JEDER Fehler macht und sie wissen (ich auch) dass man mich eigentlich fast immer versteht.
Natürlich kann ich NICHT alles übersetzen.

Meine grundsätzlichen Eindrücke zu LA sind sehr positiv:
Die Leute sind sehr freundlich und die Stadt ist barrierefrei. Auf jedem Tattooladen gibt es "Wheelchair accessible" Zeichen, und sogar beim H&M, wo es drei Stufen beim Eingang gibt, gibt es einen Treppenlift! (Das er nicht funktionierte ist eine andere Sache, aber dafür können die Mitarbeiter nichts). Wenn man bei uns Geschäften mit Stufen den Tipp geben würde doch einen Treppenlift zu machen, wäre die Antwort ziemlich sicher: "Das rentiert sich nicht"
Was ich auch zugeben muss ist, dass man das mit den BehindertenWC's ziemlich gut gelöst hat in den Vereinigten Staaten. Dort wurden nämlich keine seperaten WC's gebaut, sondern sie wurden einfach in den Damen und Herren Toiletten integriert. Man kann jetzt sagen, dass dieses WC natürlich jeder besuchen kann. ABER in Kalifornien und Nevada war das gar kein Problem da einen die Leute einfach immer vorlassen und sie haben sich auch immer entschuldigt wenn sie aus der Toilette rauskamen - ein bisschen unangenehm war es ihnen nämlich immer!

Ein Beispiel für das komplett andere Verhalten von Leuten gegenüber Menschen im Rollstuhl:
Dort sagen Kinder im Alter von 5-7 Jahren "Hallo" zu mir, lächeln dabei und winken mir zu.
Bei uns fragen die Kinder in diesem Alter ihre Eltern ganz schüchtern was ich denn habe!

Auf den Fotos seht ihr unser Zimmer was auch mit einem großen und barrierefreien Bad ausgestattet war. Nur leider gab es keine Bügel bei der Toilette! - Unser Hotel war das Best Western Plus Hollywood Hills in der Franklin Avenue. Dort ist der bekannte 101 Coffee Shop (SUPER ESSEN!!!)
Außerdem habe ich euch noch ein paar Bilder eingefügt die ich im Laufe der Tage in LA gemacht habe. Und JA, ich war bei Michael Kors einkaufen; was ich dort gekauft habe und wo ich noch so war seht ihr in einem anderen Blogeintrag.



THIS is my first blogpost ever in English. I have to admit that my English isn't perfect even though I just graduated. But after all my friends encouraged me to write also in English because they know that it is nearly impossible to DON'T UNDERSTAND ME.

What I got to say to LA:
I just loved it. The people are so friendly and nearly everything is free of barriers.
Just two examples: you can find a "Wheelchair accessible" Sign at every Tattoostore AND there is an elevator at H&M because they have three steps. (That the elevator didn't work wasn't the fault of the staff.)
Another really cool thing is that the toilets for disabled people are included in the normal toilets.

A great example for the different attitude towards people in a wheelchair:
Kids (5-7 years old) in Austria when they see me: "Mom, why is she sitting in a wheelchair?"
Kids (5-7 years old) in America when they see me: they say "Hi" with a Big Smile on their face and they wave to me
 


In the following pictures you can see our Hotel room which had a wheelchair friendly bathroom. - Our Hotel was the Best Western Plus Hollywood Hills which you can find on the Franklin Avenue. And you can also find the famous 101 Coffee Shop at this Hotel (GREAT FOOD!!!)
And then I've uploaded only some of the pictures I took in LA. But you'll see even more when I write about different places I have visited.















-Laura