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Sonntag, 3. Dezember 2017

50€ für eine Taxifahrt - Payed 50€ for driving with a Taxi

Hallo & Welcome back.

Anlässlich des internationalen Tages der Menschen mit Behinderung meld ich mich wieder, diesmal mit einer Story; passiert ist das ganze in Wien!

Wien ist - wie ich finde - im Vergleich zu anderen österreichischen Städten sehr fortschrittlich was Barrierefreiheit angeht. Klar, andere Städte in Europa sind sicherlich weiter, aber Wien ist schon gut drauf.
Ich war in den letzten Wochen zwei Mal in Wien, einmal davon wegen meiner Lychee (mehr dazu HIER) und einmal weil ich beim Journalistinnenkongress 2017 als YoungStar unterwegs war.

Beim ersteren waren wir eingeladen; das Hotel haben auch nicht wir ausgesucht. Und am Tag der Abreise war das Wetter nicht so gut, so dass wir beschlossen haben, ein Taxi zu buchen.
Das Taxiunternehmen war mir bekannt da wir damals durch Make-a-Wish damit gefahren sind und ich wenige Monate später auch nochmal mit dem Taxiunternehmen (welches ich hier nicht namentlich nennen werde) fahren wollte.

Also haben wir es auch diesmal angerufen. Dass ich einen Hund dabei habe haben wir gesagt, das war kein Problem.
Beim Bahnhof angekommen (mit Hilfe vom Taxi) sollten wir dann 50€ bezahlen. 3x so viel wie man für ein "normales" Taxi bezahlt.
Was ich noch nicht erwähnt habe: Das Taxi kam ganze 45 Minuten zu spät!

Wir haben bezahlt und ich habe danach Kontakt zum Taxiunternehmen aufgenommen. Daraufhin bekam ich 10€ Rabatt, trotzdem geht das Taxiunternehmen davon aus, dass es normal sei, so viel zu verlangen da das Auto ja eine Rampe hat. Und außerdem und überhaupt. Ach, und ein Assistenzhund in Ausbildung ist laut ihren Aussagen auch sicherlich kein kleiner Hund (okey Lychee?) :')

Ich habe noch in keiner Stadt wo ich ein umgebautes Taxiauto reserviert habe, mehr bezahlt als für ein "normales" Taxiauto.
Was sind eure Erfahrungen? 
Sofern es in euren Städten Rollstuhltaxis gibt. Gibt auch bei uns erst seit kurzem wieder eines welches ich echt mal ausprobieren sollte!


It's the international day of people with a disability and I would like to tell you a story today; it all happened in Vienna.

I have visited the capital of Austria two times in the past few weeks. 
Once because of Lychee - she won something and we were invited - and the second time because of something else I wanted to visit because of my future dreamjob.

The first time it was raining when we wanted to go back home. Since we drove with the train we had to find a way to get to the train station without getting wet. So we decided to call a taxi (cab).
As soon as we've reached the train station (with the help of the Taxi) we had to pay 50€! This is three times as much as you usually pay.
What I didn't tell you until now: The cab came 45 minutes too late!

We've payed and afterwards I got in contact with the company. They gave me a discount of 10€, however they do still think that it is normal to charge so much for a taxi with a ramp. And they are also sure that a little dog can't be a service dog in training (Lychee I hope you know that!) :')

I've never payed more than usual when I called a taxi especially for wheelchairs until now.
What have you experienced?
Do you even have a wheelchairfriendly-taxi in your city? We now have one again; I still need to try it out.

-Laura

Montag, 8. Dezember 2014

Leben ohne Barrieren? Träumt weiter! - A life without barriers

Hallo & Welcome back.

Letzten Mittwoch ging es im Weltjournal um "Leben ohne Barrieren" und ich muss sagen, ich bin noch enttäuschter als ich es eh schon war. Nicht vom ORF, sondern von Österreich.

Ich habe ja schon oft gesagt, dass es in vielen anderen Ländern viel besser ist.
Ich beziehe mich jetzt auf das Weltjournal und nenne einige Beispiele:

  • Schweden: Fast jeder Student arbeitet als Persönlicher Assistent und die Kosten dafür übernimmt der Staat bzw. der Steuerzahler. So werden Arbeitsplätze geschaffen + Behinderte können ihr Leben normal weiterführen.
  • Spanien: Menschen mit Down-Syndrom gehen dort ganz normal zur Schule!
  • USA: Es gibt dort die weltweit einzige Universität für Gehörlose. So gut wie alle Medien (auch das Telefon!) können von den Gehörlosen problemlos genutzt werden (der ORF zum Beispiel bietet nur 60% des normalen Programms auch für Gehörlose an) UND es gibt seit den 60er Jahren das Gesetz der Barrierefreiheit! 
  • Kanada: Ungefähr die selben Regeln wie in den USA
Was mir so gut gefallen hat war, dass ein Beeinträchtigter aus den USA gesagt hat "Man kann im ganzen Land ohne gröbere Probleme reisen". Das ist bei uns nämlich NICHT möglich.

Und irgendwie hat der Bericht meinen Gedanken nur bestätigt. Und zwar ist es der Gedanke, irgendwann einmal auszuwandern. Am liebsten in die USA.
Auch wenn es viele Gesetze in Österreich zwar mittlerweile schon gibt, sind viele Dinge noch nicht umgesetzt. Und es wird sicher eine ganze Weile dauern bis alles so ist wie man es sich wünscht.

Außerdem werden viele sicher auch auf Umbauten & co verzichten und einfach hoffen, dass nie ein Mensch mit einer Behinderung kommt. Und falls dieser dann doch kommt wird wahrscheinlich geklagt.
Nur dauert das ja dann auch wieder eine halbe Ewigkeit und bis dann umgebaut wird sind eh einige Jahre vergangen.

Und ICH möchte NICHT in einem nicht-barrierefreien Land alt werden wenn ich weiß, dass es auch anders geht.


So last week there was something on Austrian TV about a "Life without barriers".
Of course I had to watch it even though now I'm more disappointed than I've been before.

They just said what I always think; Austria isn't a great place for a barrier-free life.
During this TV "show" they talked about a view better places which I would like to take as an example now:


  • Sweden: Nearly every student works as a personal assistant and the state pays it. That's how they create workplaces.
  • Spain: People with Down-Syndrom are able to go to school just like every other child does.
  • USA: They have the one and only university for deaf(s). They can also use the media without any bigger problems (YES even the telephone). And they have to have barrier-free streets, buildings etc. since the sixties.
  • Canada: Same rules as in the USA.
What I found kinda interesting was, that one disabled man said: "You can move around the USA without any bigger problems even when you're handicapped." And that's something you CAN NOT do in Austria.

So even though we have some better rules now I don't think that a lot will chance because some people don't want to chance our state!

And I don't want to grow old in a not barrier-free state when I know that there's something better out there.

-Laura

Dienstag, 3. Dezember 2013

Tag der Menschen mit Behinderung

Es ist der 3. Dezember; doch nicht nur das, sondern auch der Tag der Menschen mit Behinderung.

Ich freue mich, dass wir immer mehr integriert werden.
Letzten Sonntag zum Beispiel war ein Bericht in der Zeitung mit dem Titel "Cha-Cha-Cha barrierefrei" - das hat mich wirklich gefreut, da wir gerade am Einstudieren der Mitternachtseinlage sind, und ich mittanzen darf. WIE? - Das werden wir schon noch sehen :D

Heute war im Fernsehen, dass einige Modegeschäfte Schaufensterpuppen angefertigt haben; nach "behinderten" Menschen als Modell. Eigentlich wollten sie diese nur heute ausstellen, aber die Menschen reagieren so gut darauf, dass sich einige Geschäfte dazu entschieden haben, sie länger auszustellen.


Auf dem Foto seht ihr mich beim dirigieren. Das ist auch eine Art von Integration. Ich kenne sonst niemanden im Rollstuhl, der schon einmal einen Chor dirigiert hat. Und ihr?
Es macht immer wieder Spaß :-)

-Laura