Montag, 27. Oktober 2014
Durch die Stadt cruisen (Tägliche Situationen mit einem Rollstuhl)
First of all: I couldn't translate the title itself so here is the translation; "Cruising through the city (Daily situations in a wheelchair)"
Ich bin jetzt, wenn der Blogeintrag online geht, rund 27 Tage in Klagenfurt. Also ich war am Wochenende meist zu Hause, aber egal.
Und dass es rund um die Universität noch nicht ganz so barrierefrei ist wie es für mich perfekt wäre weiß ich ja. Das heißt, dass ich manchmal ruckwärts über Hindernisse fahren muss weil sie zu hoch für meinen Rollstuhl sind. Ich weiß, dass das gefährlich ist!
Aber eigentlich dachte ich, dass das ganze in der Stadt etwas besser wäre. Dem ist nicht so.
Also ich hab zwei Tage auf dem Konservatorium verbracht (aufgrund von einer Tagung) und ich musste ja irgendwo essen. Da das Wetter nicht schlecht war habe ich mich mit meiner Assistenz dazu entschieden, dass wir nicht am Konservatorium essen.
Auf dem Weg zu einem Lokal musste ich fast bei jedem Straßenübergang umdrehen und ruckwärts fahren. Man bedenke: in der Stadt fahren schon einige Autos!
Bei einigen Übergängen war ich mir nichtmal sicher, ob mein Greeny (der Rollstuhl) das schafft.
Was ich jetzt nicht verstehe ist, dass viele der Übergänge eigentlich gerichtet wurden ABER wieso dann nicht richtig.
Man schrägt also Übergänge ab, aber lasst doch noch ca. 3-10cm (je nach Übergang) frei damit es doch ein Hindernis gibt. WARUM???
I'm in the city since 27 days. Ok, not exactly 27 days but that doesn't matter.
I know that it's not as barrier-free as I would like it to be around the university. That means, that I have to drive backwards over balks - at least sometimes because they are too high for my wheelchair.
I also know that this is kinda dangerous but yeah, I can't change it.
I thought that it would be easier in the city. It isn't.
I've been at the conservatory - the academy of music - for two days because of a conference. I had to eat something and because the weather wasn't bad my assistance and me decided, that we would go into the city for lunch.
On our way to a restaurant I had to turn around and drive backwards over nearly every crossover. Just think of all the cars which drive around in the city!
I wasn't even sure if Greeny (my wheelchair) could make it over every balk, some have been sooo high.
But what I don't get is, that some of the crossovers have been refaced, but they are still not barrier-free. That makes no sense somehow, right?
So just tell me why they do it like that?
-Laura
Montag, 20. Januar 2014
Mit dem Rollstuhl im Schnee (Tägliche Situationen mit einem Rollstuhl)
Und dabei muss ich mich voll anstrengen da ich ja eine Muskelschwäche habe und meinen Kopf nicht so leicht halten kann und er schnell nach hinten kippt.
Wenn mehr Schnee liegt als jetzt im Moment gibt es oft kein weiterkommen mehr!
Sonntag, 22. September 2013
Wenn man als Rollifahrer zusätzlich behindert wird
Ja ich nehme das Wort "behindert" in den Mund. - ich hoffe ihr akzeptiert das!
In der Öffentlichkeit, besonders in öffentlichen Gebäuden wird man als Rollifahrer oft zusätzlich durch stiegen, türen, absätze, etc. behindert.
Doch darum geht es in meinem heutigen Blogpost gar nicht.
Es geht viel mehr darum, wie mein Alltag zur Zeit durch eine Krankheit zusätzlich behindert wird!
Weil man sich nicht sicher ist ob meine rechte Niere noch funktioniert, man ihr aber eine Chance geben will, habe ich bei der rechten Niere einen künstlichen Ausgang bekommen.
Das bedeutet das ich immer ein Säckchen mit mir rumtrage welches an meinem Fuß befestigt ist und eigentlich kaum sichtbar ist wenn man weite Hosen anzieht.
Doch da ich ein wenig mobil bin, zumindest normalerweise, behindert der künstliche Ausgang mich schon sehr.
Selbst aufstehen ist zur Zeit richtig schwierig da ich, aufgrund meines geringen Gewichts, den künstlichen Ausgang bei jeder Bewegung spühre.
Ich kann mich also bewegen da es ja keine Schmerzen sind, aber nach kurzer Zeit werde ich müde und bekomme manchmal auch schmerzen. Deshalb kann ich auch kaum zur Schule gehen :( (ja mich macht das traurig)
Ich bin mit dieser zusätzlichen Behinderung definitiv nicht so belastbar wie sonst!
-Laura