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Montag, 13. April 2015

That's my Story. & am Boden zerstört - & breaking down

Hallo & Welcome back.

Tut mir leid, dass es letzten Montag keinen Blogpost gab. Aber ich war in Italien und außerdem war Ostermontag, daher habe ich darauf verzichtet zu bloggen und den Tag mit Freunden aus Italien verbracht. Und mit meinem Vater.

Ich wollte wieder einmal ein That's my Story -Post veröffentlichen da ich in den letzten Tagen des öfteren Mal an meine jüngere Jugend gedacht habe.

Und dazu gehörte eben auch, dass ich oft Gedanken hatte, die meine Familie fertig gemacht haben.
Es mussten nur Kleinigkeiten passieren und ich war wieder am Boden. Ich dachte andauernd, es hätte alles mit meiner Behinderung zu tun.
Des Weiteren habe ich mich andauernd gefragt "WARUM GENAU ICH?"; Ich wollte ein normales Leben führen. Aber heute denke ich mir, dass mein Leben doch eigentlich normal ist.
Aber trotzdem war es das für mich damals nicht. Warum ist eigentlich schnell erklärt: Viele in meinem Umfeld kamen eben nicht mit mir zurecht. Zumindest nicht mit meiner Behinderung! Aber heute weiß ich, dass es gut so war. Das klingt zwar verdammt blöd, aber so bin ich zu dem geworden was ich heute bin. Nur so konnte ich so stark werden.

Ich glaube aber, dass ich nicht die einzige bin, die sich diese Fragen gestellt hat. Viele fragen mich oft, ob ich glaube, dass es leichter ist mit einer Behinderung umzugehen wenn man diese von klein auf hat. Ich habe darauf keine Antwort. Die meiste Zeit war es leicht für mich. Trotzdem gab es 3 Jahre in meinem Leben wo ich nicht damit zurecht kam. Und ich glaube eben bis heute, dass es nicht allein meine Schuld ist. Wären mir meine Lehrer nicht im Weg gestanden, wär das alles anders gelaufen.

Aber ich war vernünftig genug, meine Mama um Hilfe zu bitten. Die Hilfe anzunehmen, die sie mir angeboten hat. Ich ging zu einer Psychologin. Ich hab das auch nie abgestritten, alle in meinem Umfeld wussten davon! Und ich sag euch eines: das war die beste Entscheidung! Nur so konnte ich aus diesem "Loch" herauskommen und - ja das klingt nun echt krass - weiterleben; nun ja, ich habe oft gesagt "ICH MAG NICHT MEHR!"






Auf dem Foto aus dieser Zeit sieht man - finde ich - dass nicht alles gepasst hat.


I am sorry that I did not post anything last monday as it was Easter Monday and I have been in Italy.
However I have been thinking about my earlier teenage-years during the last days and I wanted to share my thoughts with you as I guess a lot of you have these problems right now.

It was kind of hard for me but also for my family. Whatever happened: I was thinking that everything was the fault of my handicap!
And I was asking myself: "WHY DID THIS HAPPEN TO ME?"; I just wanted to live a normal life. Looking back today I know that my life has been and still is normal.
The problem was that there were too many people around me who could NOT handle me; well at least not my handicap.

However I guess I am not the only one with a handicap who asked herself / himself if everything is the fault of this handicap. A lot of people often ask me if I think that it's easier to life with a handicap when you have it since you were born. I don't have an answer.
For me it has been easy. There were only 3 years where it wasn't. And I guess it was not my fault. If the teachers would have shown respect it would have been easier. However, today I know that it was good as it has been. Otherwise I would not be the person I am today.

But I was wise. My mom once came up to me with the opportunity to go to a psychologist. And I did so. Today I know that this decision was the best decision I could take. With the help of my psychologist I got out of this "hole" again and could live on; I know this sounds crazy but I often have said "I DON'T WANT TO LIVE ANYMORE!"

The picture is from that time. And it shows, that I did not feel good.

-Laura


Mittwoch, 13. November 2013

That's my Story. & Mein Alltag mit der Behinderung

Bevor ich starte: innerhalb der Wohnung benutze ich keinen Rollstuhl!
Und die paar Stufen zum Lift (zu Hause) gehe ich zu Fuß.
Bei der Eingangstür warte ich dann bis meine Mama mit dem Auto kommt, und sie hilft mir dann zu Fuß zum Wagen.

Mein Morgen beginnt um 6:15 und dann geht es erstmal ins Bad zum Waschen. Da brauch ich nicht viel länger als meine Freunde.
Danach, beim Anziehen, brauch ich schon so um 5 Minuten länger als meine Freunde.
Dann geht es in die Küche, wo ich mich style. Warum in der Küche? - weil unser Bad so klein ist und beim stylen tu ich mir in Sitzen leichter.

Das dauert nicht lang, aber das Haare stylen schon. Vor allem das bändigen meiner Locken ;)
Und ab in die Schule (meine Mama fahrt mich hin), wo ich vor allem beim Klasse wechseln auf den Rollstuhl angewiesen bin. In der Schule gibt es einen Treppenlift der extra montiert wurde als ich hin kam :) und meine Mitschüler fahren mich durchs Schulhaus.
Um 13:15 oder 15:30 ist dann aus.

Dann geht es (meistens) erstmal heim zum essen. Und ich mach eine kurze Pause bevor ich entweder zur Therapie, zur Musikschule oder zur Nachhilfe gehe. Wenn ich keine Termine hab, gönn ich mir eine längere Pause und lerne dann ein wenig.
So um ca. 17 Uhr versuch ich duschen zu gehen. So früh deshalb, weil ich meine Haare von selbst trocknen lasse und das dauert ungefähr 4 Stunden und mit nassen Haaren möchte ich nicht ins Bett gehen.

Beim wechseln der Zimmer zu Hause brauch ich etwas wo ich mich anhalten kann. Meistens ist das einer meiner Mitmenschen.
Ihr seht also, dass ich den Rollstuhl nur außerhalb der Wohnung brauche.

-Laura